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Kommentar zu Frontzecks Rücktritt

Gegangen – oder gegangen worden?

Es wird in viel spekuliert werden, ob Frontzecks Rücktritt wirklich ein Entschluss aus freien Stücken war. Wie auch immer: Es ist richtig, dass 96 den Umbruch ohne ihn machen kann. Bei der Wahl des Nachfolgers darf Bader und Kind kein Fehler unterlaufen.Dabei drängt sich ein Name besonders auf.

veröffentlicht am 21.12.2015 um 11:14 Uhr
aktualisiert am 21.12.2015 um 12:22 Uhr

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Jetzt ist er also weg. Doch , er ist selbst gegangen. So lautet zumindest die offizielle Sprachregelung.

Es wird in den nächsten Stunden und Tagen viel spekuliert werden, ob Frontzeck zurückgetreten wurde. Ob sein Entschluss wirklich einer aus freien Stücken war, oder ob der Verein ihm diese Brücke gebaut hat, damit er sein Gesicht wahren kann. Wenn es diese Idee gegeben hat, dann wäre sie gut und fair gewesen. Die Gerüchte am Sonntagabend, Frontzecks Rauswurf sei beschlossen, offensichtlich gestreut aus dem 96-Umfeld, haben die Brücke aber stark beschädigt, bevor der Trainer rübergehen konnte.

Frontzeck verdient Respekt für seine Rettungsmission im Mai in extrem schwieriger Situation. Und er verdient Anerkennung dafür, dass er nicht an seinem Posten klebt.

Frontzeck hatte im Umfeld des Vereins und bei der Mehrheit der Fans das Vertrauen verloren. Ihm sind nach der Saison - genau wie Dirk Dufner - bei der Kaderplanung schwere Fehleinschätzungen unterlaufen. Und er hat es in der Hinrunde als Trainer nicht geschafft, eine schlecht zusammengestellte Mannschaft mit taktischem Geschick und Phantasie zu stabilisieren. Keiner kann behaupten, dass Darmstadt 98 eine bessere Elf als 96 hat, trotzdem ist es dem Aufsteiger gelungen, vier Punkte mehr als die „Roten“ zu holen.

Es ist richtig, dass 96 den Umbruch ohne Frontzeck machen kann. Bei der Wahl des Nachfolgers darf Martin Bader und Martin Kind kein Fehler unterlaufen, sonst geht es am Saisonende in die 2. Liga. Eine Variante mit Thomas Schaaf hätte Charme.



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