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Entscheidung in Hannover

Frontzeck tritt als 96-Trainer zurück

Michael Frontzeck hat am Montagmorgen seinen Rücktritt als Cheftrainer von Hannover 96 erklärt. Das teilte der Verein gegen 10.30 Uhr offiziell mit. Frontzeck habe im Umfeld von 96 nicht mehr das nötige Vertrauen gespürt, heißt es in der Mitteilung.

veröffentlicht am 21.12.2015 um 10:30 Uhr
aktualisiert am 21.12.2015 um 12:22 Uhr

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Nach reiflicher Überlegung und vielen Gesprächen bin ich zu dem Schluss gekommen, meine Arbeit bei 96 zu beenden. Geschlossenheit und Vertrauen sind gerade in unserer Situation die Grundvoraussetzung, um erfolgreich zu arbeiten. Ich habe aktuell im Umfeld von Hannover 96 nicht mehr dieses Vertrauen gespürt, erklärte Michael Frontzeck in der offiziellen Mitteilung. Wir haben gemeinsam mit dem Klassenerhalt in der vergangenen Saison etwas Großes erreicht. Das war nur möglich, weil wir alle Kräfte gebündelt haben und alle die Mannschaft und das Trainerteam mit ihrem Vertrauen und ihrer Zuversicht unterstützt haben. Ich wünsche Hannover 96, der Mannschaft und den begeisterungsfähigen Fans eine erfolgreiche Rückrunde und den erneuten Klassenerhalt.

Zuvor hatte Frontzeck Martin Bader, dem Geschäftsführer Sport, in einem Gespräch seine Gründe für den Rücktritt erläutert.Die Klubführung mit den Geschäftsführern Martin Kind und Martin Bader nahm den Rücktritt an. Auch Bader äußerte sich am Montagmorgen zu der Entscheidung: Ich habe Michael Frontzeck in den knapp drei Monaten unserer Zusammenarbeit als charakterlich starken und loyalen Menschen kennengelernt. Er ist als Trainer ein ausgewiesener Fachmann. Der Klassenerhalt im Mai wird immer mit dem Namen Michael Frontzeck verbunden bleiben, sagte Bader laut der Vereinsmitteilung. Michael Frontzecks Entschluss verdient Respekt.

In den vergangenen Tagen waren die Rufe nach Frontzecks Entlassung lauter geworden. Während die Geschäftsführer noch am Wochenende Gerüchte um Frontzecks Entlassung dementierten, hatte der Trainer vor allem bei den Fans keinen Rückhalt mehr.

Die 0:1-Niederlage gegen Bayern fiel zwar in der Höhe des Ergebnisses nicht so desaströs aus, wie es viele erwartet hatten.

Jetzt geht in Hannover das Rätselraten los, wer Frontzecks Nachfolger wird. Unsere Aufgabe ist es nun, bis zum Trainingsstart am 4. Januar 2016 einen neuen Cheftrainer zu verpflichten, der die Mannschaft auf die anspruchsvolle Rückrunde vorbereitet, sagte Bader am Montag. Vermutlich lässt man sich also zunächst einmal Zeit über die Weihnachtsfeiertage, um die Situation zu beruhigen und alle Möglichkeiten auszuloten. Allerdings kursieren bereits seit Tagen mehrere Trainernamen – was auch daran liegt, dass Michael Frontzeck nach dem schlechten Saisonstart schon einmal um seinen Job bangen musste. Das Thema ist also nicht neu. Im Aufsichtsrat und Vorstand des Vereins ist der Name von Thomas Schaaf wiederholt gefallen. Auch Jos Luhukay, Jens Keller und Markus Gisdol werden gehandelt. Luhukay soll allerdings eher ein Auge auf Werder Bremen geworfen haben, gegen ihn spricht zudem: Seit er bei Hertha BSC weg ist, geht es mit den Berlinern aufwärts. In Fanforen wird nach wie vor der Name von Mirko Slomka gehandelt. Der frühere 96-Trainer ist wie Magath derzeit auf Jobsuche.

Schneller ging es bei 96 mit der Verkündung der ersten Neuverpflichtung auf dem Platz: Am Sonnabend schaute sich Hotaru Yamaguchi das Spiel von Hannover 96 gegen die Bayern von der Tribüne der HDI-Arena aus an. Am Montag wurde die V



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