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Hannover 96 gegen SC Freiburg

Freiburg soll keine Geschenke bekommen

Am Sonntag geht es für Hannover 96 nicht nur um einen guten Jahresabschluss, sondern auch um europäische Perspektiven. „Wir können eine ordentliche Vorrunde mit einem Sieg krönen“, sagt Trainer Tayfun Korkut.

veröffentlicht am 19.12.2014 um 22:32 Uhr
aktualisiert am 22.12.2014 um 00:15 Uhr

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Zurück dorthin also, wo alles begann. Doch diesmal sind es andere Vorzeichen, die Hannover 96 beim letzten Bundesligaspiel des Jahres erwarten. Erneut geht die Reise nach Freiburg, mit klar vorgegebener Richtung. „Wir können eine ordentliche Vorrunde mit einem Sieg krönen“, sagt Trainer Tayfun Korkut. „Damit wären wir einen Tick über unserem Ziel.“ Nämlich bei 26 Punkten – und blendenden Perspektiven für 2015. Vor einem knappen Jahr sah das anders aus: Da hatten es die „Roten“ erst auf 18 Zähler gebracht, und in Freiburg holten sie sich mit einem 1:2 die achte Auswärtsniederlage in Folge ab. Akute Abstiegsangst und die Trennung von Chefcoach Mirko Slomka waren die Folgen; zur Rückrunde übernahm Korkut das Ruder.

Die Statistik führt ihn inzwischen als erfolgreichsten Trainer, seit 96 in der Bundesliga spielt. Pro Spiel sind in seiner Amtszeit 1,42 Punkte herausgekommen; Korkut spricht selbst von einem „ordentlichen Jahr“ und einer „sehr lehrreichen Zeit“. Am Sonntag soll das „i-Tüpfelchen“ folgen, wie er sagt. Sportdirektor Dirk Dufner, der den 40-Jährigen als Slomka-Nachfolger nach Hannover holte und ihm so zum ersten Engagement in der höchsten deutschen Fußballliga verhalf, setzt einen drauf: „Tayfun Korkut hat hier eine Menge bewirkt.“

Dieser Eindruck soll zum Hinrundenfinale nicht getrübt werden, so lautet die vorweihnachtliche Botschaft der Verantwortlichen in Hannover. „Unser klares Ziel ist, in Freiburg zu gewinnen“, sagt der Chefcoach. „Das Jahr wollen wir ordentlich mit einer guten Punktezahl und gutem Fußball beenden.“ Dufner spricht von einer „Riesenchance, in eine Top-Ausgangsposition für die Rückrunde zu kommen. Dafür werden wir alles mobilisieren.“

Beim 2:0-Heimsieg gegen den FC Augsburg war 96 in jene Erfolgsspur zurückgekehrt, die man einschlagen muss, um in der Tabelle voranzukommen. Dem Vernehmen nach wird Korkut morgen die gleiche Elf auf den Platz schicken wie am Dienstag. „Mit der Leistung war ich sehr, sehr zufrieden“, sagt er. Für Christian Schulz, der aufgrund von Rückenbeschwerden weiterhin passen muss, wird somit Salif Sané erneut in der Innenverteidigung spielen. Dass Korkut damit kein Risiko eingeht, war gegen Augsburg gut zu sehen. Und Sané ist zusätzlich motiviert: Er ist gestern ins Aufgebot des Senegal für den Afrika-Cup (17. Januar bis 8. Februar in Äquatorialguinea) berufen worden. Für den 24-Jährigen geht es am 5. Januar los – dann ist nach dem Urlaub zum Jahresende auch Trainingsstart in Hannover.

Ob die Perspektive dann Europa heißt, das entscheidet sich morgen. Laut Dufner tun sich „unglaubliche Möglichkeiten“ auf. Auf eines müssen die Freiburger erst gar nicht spekulieren: auf Weihnachtsgeschenke aus Hannover. Die werde es nicht geben, hat Dufner angekündigt. Und da will der 96-Sportdirektor auch nicht weich werden – ungeachtet seiner fast sechs Jahre beim SC und des jetzt geplanten Familienurlaubs gleich um die Ecke im Schwarzwald.



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