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Interview mit Thomas Schaaf

„Erst einmal da unten rauskommen“

Der neue 96-Trainer Thomas Schaaf weiß, was auf ihn zukommt: Abstiegskampf. Deshalb will der Realist die Roten so schnell wie möglich aus der Abstiegszone führen. Dabei trifft er auf Spieler aus alten Bremer Tagen wie Christian Schulz und Leon Andreasen.

veröffentlicht am 28.12.2015 um 17:32 Uhr
aktualisiert am 28.12.2015 um 18:22 Uhr

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Die ersten Gespräche gab es nach der Entscheidung, dass 96 sich von Michael Frontzeck trennt. Natürlich habe ich mir in den folgenden Tagen Gedanken gemacht und mich damit beschäftigt. Es waren positive, gute Gespräche, die dann zu meiner Entscheidung geführt haben.

Weil es eine sehr reizvolle Aufgabe ist. Durch die vielen Jahre in Bremen kenne ich Hannover ein bisschen, habe dort viel erlebt. Natürlich habe ich auch ehemalige Spieler wie Christian Schulz und Leon Andreasen verfolgt. Man hat gesehen, was Martin Kind mit seinem Team erreicht hat, dass 96 sehr erfolgreich sein kann. All diese Informationen ergeben ein sehr reizvolles Gesamtbild. Die aktuelle Situation ist allerdings sehr schwierig. Die wichtigste Aufgabe ist es jetzt, da unten rauszukommen. Und dieser Aufgabe stelle ich mich gerne.

Als die Werder übernommen habe, war die Lage noch viel kritischer. Vier Spieltage vor Saisonende waren wir mit einem Bein abgestiegen. Minimum. Insofern ist mir die Situation nicht unbekannt.

Die Frage stellt sich nicht. Es muss reichen, ganz einfach. Wenn man anfängt zu sagen: „Das hätte ich gerne noch, und das auch noch.“ Das macht keinen Sinn, weil man diese Zeit einfach nicht hat. Man muss versuchen, die Zeit, die einem bleibt, so sinnvoll wie möglich nutzen. Wir werden vom ersten Tag an alles versuchen, aber zunächst geht nur um die Aktualität. Um alles andere brauchen wir uns erst einmal keine Gedanken zu machen.



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