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Neues Vereins- Und Sportzentrum

Eine neue Heimat mit Blick auf die HDI-Arena

Hannover 96 investiert 8 Millionen Euro in sein neues Vereins- und Sportzentrum in der Stammestraße. Baubeginn nach dem Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs soll noch in diesem Jahr sein. Für Kind ist es eine „zwingend erforderliche“ Investition: „Neben der Profisparte ist der Breitensport die zweite wichtige Säule von 96.“

veröffentlicht am 02.04.2015 um 07:45 Uhr
aktualisiert am 04.04.2015 um 00:19 Uhr

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Mit dem alten Clubheim an der Clausewitzstraße wird die neue Heimat von Hannover 96 nichts mehr zu tun haben. Was die „Roten“ bis 2017 an der Stammestraße/Stadionbrücke mit Blick auf die HDI-Arena bauen werden, wird nicht nur eine Vereinsgaststätte wie in der Eilenriede. 96 baut dort, wo sich bisher ein Parkplatz befindet, ein Vereins- und Sportzentrum – mit Sauna, Bewegungsbecken, Fitnessräumen, Sporthalle und Kinderbetreuung.

Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs, gewonnen vom hannoverschen Büro Schulze amp; Partner, erlaubt einen ersten Einblick in die Planungen des Vereins, auch wenn noch nicht alle Details geklärt sind. Auffällig sind vor allem die hohen Fenster im Erdgeschoss und der großzügige Eingangsbereich.

Schulze amp; Partner sind auch für die Planungen des neuen Nachwuchsleistungszentrums in der Eilenriede zuständig, wo im Juni mit den Bauarbeiten begonnen werden soll, die sich 96 17 Millionen Euro kosten lässt. In der Stammestraße investiert der Verein rund 8 Millionen Euro. Clubchef Martin Kind hofft, dass der Neubau auf dem Grundstück mit einer Größe von 40 000 Quadratmetern noch in diesem Jahr beginnt. Räumlich und strukturell sei man dort in der Vergangenheit nicht gut aufgestellt gewesen. Auch hier erhofft sich Kind „Wettbewerbsfähigkeit“.

Entsprechend aufmerksam verfolgt zum Beispiel der TKH – – die Entwicklung des Vereins. Umgekehrt haben die Verantwortlichen von 96 sehr genau hingeschaut, wie der TKH mit großem Erfolg im Gesundheits- und Familiensport unterwegs ist.

„Für 96 entsteht in der Stammestraße eine neue Identität und Heimat mit Blick auf die HDI-Arena“, sagt Kind. Für Hannover 96 ist nicht zuletzt die Umgebung mit dem Sportpark (Landes- und Stadtsportbund, Landesfachverbände, Sportleistungszentrum, Stadionschwimmhalle), der Humboldtschule (Eliteschule des Sports) sowie dem Klinikum Siloah-Oststadt-Heidehaus attraktiv. „Das bietet uns Möglichkeiten für den Auf- und Ausbau von Kooperationen“, sagt Kind.

Bereits jetzt ist zum Beispiel die Abteilung „96 Fit amp; Kids“ mit einem vielfältigen Kursprogramm im Henriettenstift in der Marienstraße aktiv. Der Verein besitzt außerdem – einmalig in der Region – eine Tischfußball-Abteilung.

Das Bundesleistungszentrum für Tischfußball (BLZ) – kein Witz, das gibt es wirklich – wurde bisher von der Krökelgemeinschaft Badenstedt-Hannover betrieben. Im Januar sind alle Mitglieder zu Hannover 96 gewechselt. Die „Roten“ kamen auf diese Art und Weise ablösefrei zu einigen schussstarken und torgefährlichen Spielern. Dass Bundesligatrainer Tayfun Korkut dort nach Verstärkungen Ausschau gehalten hat, soll allerdings nicht stimmen.



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