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Hannover 96 verliert in München 2:0

Eine Halbzeit Hoffen auf die Sensation

Eine Halbzeit lang durfte sich Hannover 96 Hoffnungen auf einen Punktgewinn im Fußball-Bundesligaspiel beim FC Bayern machen. Doch kurz nach der Pause gerieten sie gegen die Münchener in den Rückstand und verloren den Glauben an eine Überraschung.

veröffentlicht am 14.09.2013 um 18:40 Uhr
aktualisiert am 17.09.2013 um 00:15 Uhr

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45 Minuten lang schafften es die „Roten“, mit großer Laufbereitschaft den Bayern in ihrem gewöhnungsbedürftigen (man könnte auch sagen: peinlichen) Wiesn'-Outfit das Leben schwer zu machen. Zugleich profitierten sie von einer Münchener Mannschaft, die weit entfernt war von der Galaform der vergangenen Saison. Mit ein wenig mehr Glück beim Pfostenschuss von Didier Ya Konan (41. Minute) hätten die Hannoveraner sogar in Führung gehen können. In der 2. Halbzeit stellte Mario Mandzukic nach der besten Kombination der Gastgeber die Weichen mit seinem Treffer zum 1:0 auf Sieg (51.). Ein Fast-Eigentor von Jerome Boateng (58.) hätte 96 beinahe noch einmal zurück ins Spiel gebracht. Doch wenig später war nach Franck Riberys 2:0 (64.) die Partie entscheiden.

Bei ihrem Führungstor spielten die lange sehr behäbigen Bayern endlich einmal schnell und direkt: Arjen Robben und Toni Kroos leiteten das 1:0 ein, Mandzukic – von der 96-Abwehr vergessen - musste nur noch einschieben. Beim zweiten Treffer konnte 96-Torwart Ron-Robert Zieler gegen Robben noch klären, beim Schuss von Ribery war er dann chancenlos.

Das Münchener 1:0 raubte 96 den Mut. Statt noch einmal alles auf eine Karte zu setzen, blieb die Mannschaft ihrer defensiven Grundhaltung treu. Mit der Einwechselung von Mittelfeldspieler Manuel Schmiedebach für Didier Ya Konan (67.) gab Trainer Mirko Slomka nicht unbedingt ein Aufbruchsignal.

Einen alles überragenden Spieler gab es in der Allianz-Arena nicht. Auch ein zuverlässiger Kandidat für diese Rolle wie Ribery spielte lange schwach, Hannovers Japaner Hiroki Sakai machte seine Sache gegen „Europas Fußballer des Jahres“ in den meisten Aktionen ausgezeichnet. Bei einem anderen Ergebnis hätte Sakai das Zeug zum Mann des Tages gehabt. So lief es auf den Münchener Mandzukic hinaus, der auch unter Pep Guardiola ackert und trifft.

68 Prozent Ballbesitz für die Bayern sind keine Überraschung. Auch dass die Münchener achtmal aufs Tor schossen, die 96er dagegen nur zweimal, ist normal. Interessant: 96 gewann mehr Zweikämpfe (56 Prozent) als die teilweise müde wirkenden Bayern.

„In der 1.Halbzeit war das ein sehr guter Auftritt von uns mit zwei guten Chancen für Artur Sobiech und Ya Konan zum Führungstor. Das 1:0 der Bayern war auch für mich als gegnerischer Trainer zum Zungeschnalzen. Vorher hatten wir durch Leonardo Bittencourt noch eine gute Chance. Dem Rückstand sind wir dann vergeblich hinterhergelaufen.“

„Durch die Länderspieleinsätze unserer Spieler fehlte ein wenig der Rhythmus. Nach dem 1:0 haben wir dann besser gespielt.“



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