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Murat Yakin ist wohl der Topkandidat

Ein Schweizer für Hannover 96?

Hannover 96 scheint bei der Trainersuche weit gekommen zu sein. Nach Informationen aus der Schweiz ist 96-Sportdirektor Dirk Dufner in Basel gesehen worden.

veröffentlicht am 29.12.2013 um 13:57 Uhr

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Dort hält sich Murat Yakin auf, Trainer des Schweizer Tabellenführers FC Basel und offensichtlich einer der heißen Kandidaten als Nachfolger für Mirko Slomka.Yakin hat in der Bundesliga für den VfB Stuttgart und 1. FC Kaiserslautern gespielt und ist 39 Jahre alt. Er hat eine Ausstiegsklausel, falls es ein Bundesligaangebot gibt. Doch 96 muss aufpassen: Auch Lazio Rom hat ein Auge auf Yakin geworfen. Dort soll er allerdings erst zur neuen Saison anfangen.

Klubchef Kind hatte zuvor angekündigt, dass sich Hannover 96 bei der Suche nach einem Nachfolger auf das Ausland konzentriere. Der deutsche Markt ist überschaubar. Wir gucken schon europäisch, bestätigte Clubchef Martin Kind der Bild am Sonntag. Bereits in den kommenden Tagen soll der Slomka-Nachfolger präsentiert werden.

Die Kandidatenliste ist in den vergangenen Tagen angewachsen: Nach HAZ-Informationen gilt auch André Breitenreiter als Kandidat – trotz eines ersten Dementis des frühere 96-Profis. Der Trainer des Zweitligisten SC Paderborn hatte am Freitagabend auf seiner, dass er sich geehrt fühle, zum Kandidatenkreis zu gehören. „Der Zeitpunkt ist jedoch für mich noch nicht der Richtige!“ Als Kandidaten werden weiterhin Frank Kramer (Greuther Fürth) und der 96-Aufstiegscoach Ralf Rangnick gehandelt, der jetzt Sportchef bei RB Leipzig und RB Salzburg ist.

Da Kind nicht gewillt ist, eine Ablöse zu zahlen, dürften die Gespräche aber schwierig werden. Als Übergangslösung ist der vereinslose Lorenz-Günther Köstner im Gespräch. Nach HAZ-Informationen soll auch der ehemalige Nationalspieler und Champions-League-Sieger Stefan Effenberg ein Kandidat sein.

Am 5. Januar ist Trainingsauftakt beim Bundesliga-13. Die Niedersachsen hatten sich am Freitag nach knapp vier Jahren Zusammenarbeit von Slomka getrennt. In der Hinserie hatte der Club, der mit dem Ziel Europapokal-Qualifikation in die Saison gegangen war, nur 18 Punkte geholt und jedes Auswärtsspiel verloren.



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