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3:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen

Die Spieler von Hannover 96 in der Einzelkritik

Diouf mit langem Anlauf, Rausch mit vielen Fehlpässen: HAZ-Redakteur Norbert Fettback bewertert die Roten im Spiel gegen Bayer Leverkusen in der Einzelkritik.

veröffentlicht am 10.12.2012 um 10:28 Uhr

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Der Torwart der „Roten“ wurde beim frühen 0:1 im wahrsten Sinne kalt erwischt. Danach hatte er nur wenige Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Note: 3

Der Kapitän wurde zu wenig ins 96-Offensivspiel einbezogen, viel lief über die linke Seite. Musste in der Defensive nach der Schrecksekunde beim 0:1 speziell bei André Schürrle immer auf der Hut sein. Note: 3

Wurde beim ersten Gegentor wie auch Christian Schulz auf dem linken Fuß erwischt, weil es den Leverkusenern da viel zu einfach gemacht wurde. Fand danach besser ins Spiel. Solide Leistung. Note: 3

Mit Licht und Schatten; seine Versuche, den Ball lang nach vorne zu spielen, brachten meist nichts ein. An seinem kämpferischen Einsatz gab es nichts auszusetzen. Note: 3,5

Gefühlt der 96-Spieler mit den meisten Fehlpässen. Vor dem 2:2 konnte er Lars Bender nicht am Flanken hindern. Mutig genug, aus 30 Metern mal direkt abzuziehen – der Schuss ging nur knapp vorbei. Note: 4

Kein anderer hatte mehr Ballkontakte (81), das spricht für seine Präsenz auf dem Feld . Hatte mit einem Freistoß (7. Minute) die erste 96-Torchance des Spiels. Zu selten gelangen ihm solche guten Pässe wie auf Mame Diouf (61.). Note: 3,5

Agierte fahrig und wirkte mitunter übermotiviert. Seinem Spiel fehlte insgesamt die Ruhe. Note: 4

Anfangs war von ihm wenig zu sehen, nach der Pause drehte er dann aber richtig auf. Tolle Eingabe auf Diouf vor dem Führungstor zum 2:1, da nutzte er seine Freiheiten auf der rechten Seite so richtig aus. Bei der zweiten Maßflanke auf Diouf (77.) klappte es nicht mehr so gut. Note: 2

Zwei Elfmeter herausgeholt, beide Male selbst verwandelt: Das macht die Cleverness und die Nervenstärke des Ungarn deutlich, der somit zum Matchwinner wurde. Im Spiel nach vorn ließ er sich trotzdem noch Steigerungsmöglichkeiten offen. Note: 2

Auf der rechten Seite meist in vorderster Front vor Schlaudraff, wieder sehr eifrig, aber erst nach der Pause besser im Spiel. Bayer Leverkusens Torwart Bernd Leno musste sich in einer Szene richtig lang machen, um zur Ecke zu klären (61.). Note: 3

Der Torjäger war viel unterwegs, brauchte aber einen langen Anlauf. Sein Kopfballtreffer zum wichtigen 2:1, sein fünftes Saisontor in der Bundesliga, war technisch perfekt. Da zeigte er, wie wichtig er für 96 ist. Note: 2,5

Kam in der 80. Minute für Schlaudraff ins Spiel und half bei seinem ersten Saisoneinsatz mit, den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Der Pole wurde in der Schlussphase für Ya Konan eingewechselt. Mehr als ein krasser Fehlpass war von ihm in den wenigen Minuten nicht zu sehen.

Löste in der Nachspielzeit Huszti ab.



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