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Pyro-Attacke in HDI-Arena

DFB ermittelt gegen Wolfsburg und 96

Die Pyro-Attacke unmittelbar vor dem Anpfiff des Fußball-Bundesligaspiels zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg hat für beide Clubs ein Nachspiel. Der Kontrollausschuss des Deutschen-Fußball-Bundes (DFB) leitete ein Ermittlungsverfahren gegen beide Vereine ein, die zu einer schriftlichen Stellungnahme aufgefordert wurden.

veröffentlicht am 02.03.2016 um 13:48 Uhr
aktualisiert am 02.03.2016 um 18:23 Uhr

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Wegen des Pyrotechnik-Vorfalls beim Derby zwischen Hannover 96 und dem VfL Wolfsburg droht beiden Clubs eine Geldstrafe. Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt seit Mittwoch gegen die Vereine.Selbstverständlich nehmen wir dazu Stellung, sagte 96-Stadionchef Thorsten Meier. Wir sind aber nicht der Hauptbeschuldigte bei der Angelegenheit, die Leuchtraketen kamen von einzelnen, den Wolfsburgern nahestehenden Besuchern im Gästebereich. Vorwürfe, dass der Sicherheitsdienst nicht gründlich genug gearbeitet habe, wies Meier zurück. Wir sind nicht fahrlässig mit der Sicherheit umgegangen. Nach der Absage des Länderspiels in Hannover im vergangenen Jahr habe man die Kontrollen intensiviert, auch am Gästeeingang, so Meier. In Gänze sind solche Geschehnisse mit Pyrotechnik leider nicht zu verhindern, das sieht man jedes Wochenende bei Spielen in der ganzen Republik.

Dass es sogenannten Fans gelungen sei, Leuchtraketen - und -feuer in die HDI-Arena zu schmuggeln, sei ärgerlich. Aber wir sind halt auch nicht der Flughafen oder ein Gefängnis. Der Ordnungsdienst bei 96 werde regelmäßig geschult, wie vor jedem Spiel habe es mit der Polizei eine Sicherheitsbesprechung gegeben. Wir haben alles getan, was möglich ist, sagte Meier. Die Polizei hat heute mit der Auswertung der Bilder von den Kameras im Stadion begonnen, um Täter ermitteln zu können.

Aus dem Wolfsburger Fanblock waren mehrere Leuchtraketen abgeschossen worden. Eine davon schlug genau unter dem Dach der 96-Reservebank ein. Das war schon dramatisch, sagte Meier, es ist erschreckend, wie Menschen die Gesundheit anderer aufs Spiel setzen. 96-Trainer Thomas Schaaf hatte nach dem Vorfall deutliche Worte gefunden:

Der VfL Wolfsburg prüft derzeit Maßnahmen, um die Verantwortlichen zu belangen.Dabei ist es nicht das erste Mal, dass VfL-Fans im Rahmen des Derbys negativ aufgefallen sind. Vor dem zuvor letzten Niedersachsen-Duell im Dezember 2014 hatten VfL-Anhänger im Gästeblock ebenfalls vier bengalische Feuer und eine Rauchbombe gezündet. Der Club musste damals 6000 Euro Strafe zahlen.



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