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Christian Schulz: 213-mal ein „Roter“

Der „ewige Schulle“ und sein besonderes Spiel

Natürlich werden heute im Weserstadion alle auf ihn gucken. Christian Schulz hat 103-mal für Werder Bremen gespielt und 213-mal für Hannover 96. Er ist damit auf Platz 6 der aktivsten Bundesligaspieler, hinter Lahm, Schweinsteiger und Kießling.

veröffentlicht am 13.12.2014 um 09:26 Uhr
aktualisiert am 15.12.2014 um 00:18 Uhr

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Christian Schulz ist mittlerweile in so beliebt wie bis 2007 in Bremen, in insgesamt 17 Nordduellen war er dabei, und nur, dass der Abwehrspieler gegen Werder gerne zum Torjäger wird (bereits drei Treffer gegen seinen alten Klub) nehmen sie ihm an der Weser ein wenig übel.

Das Fachmagazin „kicker“ hat vor dem Spiel eine interessante Statistik ausgegraben. Sie zeigt die aktiven Bundesligaspieler mit den meisten Einsätzen, der Name von Christian Schulz taucht dabei auf dem 6. Platz auf:

316 Partien – nur Philipp Lahm (324), Bastian Schweinsteiger, Stefan Kießling (beide 325), Roman Weidenfeller (332) und Claudia Pizarro (einsame Spitze mit 375 Einsätzen) haben mehr. „Es ist ein schönes Gefühl und macht mich ein bisschen stolz, dass ich es über so einen langen Zeitraum geschafft habe“, sagt Schulz, der heute erneut mit Marcelo das hannoversche Innenverteidigerduo bilden wird. Seit 96-Trainer ist, hat der 31-Jährige, dessen Vertrag bis 2016 läuft, jedes Spiel von Anfang an mitgemacht.

Seit sieben Jahren spielt Schulz für 96 – für sind es inklusive der Jugendteams zwölf Jahre mit dem Höhepunkt 2004: Damals gewann Schulz mit Werder die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal. Nicht nur deshalb sind Spiele in Bremen für ihn etwas Besonderes. „Ich verbinde mit Werder viele schöne Erinnerungen“, sagt er. Und bei der Tabelle schaue er bei Werder „natürlich genauer hin“. In Bremen galt Schulz als Eigengewächs, solche Spieler haben es manchmal schwerer als andere. Sein damaliger Trainer Thomas Schaaf setzte ihn meist als Linksverteidiger ein, dem „kicker“ hat Schulz dazu eine lustige Anekdote anvertraut: „Im Spaß hat Schaaf immer gesagt, dass ich draußen an der Seitenlinie am wenigsten kaputtmachen könnte.“ In Hannover kommt Schulz hinten links nur zum Einsatz, wenn dort Personalnot herrscht, mit

Miiko Albornoz, Edgar Prib und Christian Pander hat Korkut dort genug Alternativen. „Ich habe Spaß am Fußball, ich bin fit und mache es mit Leidenschaft“, sagt Schulz, der in dieser Saison bereits einmal die Seiten gewechselt und wieder ein grünes Trikot angezogen hat. Im September war Schulz beim Abschiedsspiel von Ailton dabei, und zwar in der Mannschaft mit dem schönen Namen „Doublesieger amp; Friends“. Dabei ist er auch Viktor Skripnik begegnet, mit dem Schulz eine besondere Geschichte verbindet, denn bei Werder war er praktisch als Linksverteidiger der Nachfolger des heutigen Bremer Trainers. Skripnik hat vom Wiedersehen mit Schulz heute im Weserstadion eine konkrete Vorstellung, vor allem von der Situation nach dem Abpfiff: „Ich klopfe ihm auf die Schulter und sage: ,Junge, Kopf hoch – nächstes Mal‘“, erzählte Skripnik.



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