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Leon Andreasen

Däne in Kurzarbeit

Neuer Trainer, neue Situation: Leon Andreasen muss sich damit abfinden, bei Hannover 96 vorerst kein Stammspieler mehr zu sein.

veröffentlicht am 03.02.2014 um 18:35 Uhr
aktualisiert am 06.02.2014 um 00:15 Uhr

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Alles nur halb so schlimm. Das gilt zumindest in Bezug auf das Malheur, das Leon Andreasen am Sonntag beim Testspiel von Hannover 96 in Barsinghausen gegen den FC St. Pauli (2:2) widerfuhr. Da musste der Däne kurz vor dem Schlusspfiff das Spielfeld verlassen, nachdem er mit dem rechten Fuß umgeknickt war. Schuld war eine Unebenheit des Platzes. „Es ist alles okay“, sagte er gestern. Es handele sich lediglich um eine Überdehnung im Sprunggelenk. Kein Grund zur Sorge also, heute Vormittag kann Andreasen wieder trainieren.

In anderer Hinsicht wird der Mittelfeldspieler nach Lage der Dinge mehr Geduld brauchen. In der Hinrunde war der 30-Jährige für die Startelf gesetzt und in allen 17 Punktspielen von Beginn an dabei. Jetzt, nach dem Trainerwechsel, sieht das anders aus. Sowohl gegen den VfL Wolfsburg als auch vorigen Sonnabend gegen Mönchengladbach wurde aus der Stammkraft Andreasen ein Kurzarbeiter mit nur wenigen Minuten Einsatzzeit. Eine Bänderüberdehnung, auch wenn sie wehtut, schmerzt im Vergleich dazu nicht so sehr.

Ein solcher Rollentausch gefällt keinem Spieler, erst recht nicht einem so ehrgeizigen, auf den Profifußball fixierten Typen wie Andreasen. Sein aktuelles Problem ist: Die Mitspieler aus der 96-Anfangself produzieren mit ihrer Leistung endlich wieder die erhofften guten Ergebnisse. Und wenn es läuft, gibt es von außen wenig zu beanstanden – und auch nicht viel zu verändern bei der Auswahl des Personals.

Der Mann, der seit ein paar Wochen außer über die Trainingsinhalte auch über die Aufstellung in den Spielen entscheidet, hat einiges verändert bei den „Roten“. Einen wie Andreasen, der plötzlich zuschauen muss, wie Manuel Schmiedebach und Lars Stindl an seiner Stelle die Aufgabe im defensiven Mittelfeld lösen, hat Tayfun Korkut aber nicht abgeschrieben. Als „Opfer“ seiner Spielphilosophie, wie ein Fragesteller nach dem 3:1 gegen Mönchengladbach anmerkte, sieht er ihn auch nicht. „Ich weiß, wie wichtig Leon für die Mannschaft ist“, entgegnete Korkut. „Wir haben noch fast die komplette Rückrunde vor uns, da wird jeder Spieler seine Momente haben.“ Andreasen gilt als Kämpfer. Jetzt braucht er wieder das, was er bei vielen schweren Verletzungen schon bewiesen hat: Geduld.



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