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112 km/h auf Messeschnellweg

Bittencourt gibt zu viel Gas

Der Geschwindigkeitsblitzer auf dem Messeschnellweg südlich des Weidetorkreisels hat ein neues, prominentes Opfer gefunden: Leonardo Bittencourt, Mittelfeldspieler von Hannover 96. Der 19-jährige Deutsch-Brasilianer kickt seit Beginn der aktuellen Saison beim Bundesligisten.

veröffentlicht am 19.11.2013 um 17:03 Uhr
aktualisiert am 22.11.2013 um 00:15 Uhr

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Offenbar hatten ihn seine Berater während der laufenden Vertragsverhandlungen nicht ausreichend über die Gefahren informiert, die auf dem Weg von Borussia Dortmund zu Hannover 96 lauern. Ende Mai preschte der junge Mann mit seinem schwarzen Einser-BMW mit Tempo112 an der berüchtigten Blitzerbatterie vorbei, wo doch nur 80Kilometer pro Stunde erlaubt sind. Schnellweg – das hatte Bittencourt wohl falsch verstanden. Am Dienstag erklärte er, er sei zum ersten Mal zu schnell gefahren, habe bislang noch keinen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei: „Mein Fehler, daraus lerne ich.“

Die Differenz zwischen erlaubter und gemessener Geschwindigkeit am Weidetorkreisel betrug 32– mysteriöserweise die gleiche Zahl, die der wieselflinke Jugendnationalspieler aktuell auf seinem Trikot trägt. Doch der Straßenverkehrsbehörde liegt Übersinnliches fern: Sie wollte von Leonardo Bittencourt per Bußgeldbescheid 120Euro kassieren und ihm drei Punkte in Flensburg aufdrücken. Weil der forsche Fußballer jedoch Einspruch einlegte, soll er nun am 13.Dezember im Amtsgericht Hannover erscheinen. Möglicherweise wird ihm die Jugendrichterin dann erklären, dass er zwar auf dem Fußballplatz ungebremst Gas geben kann – dass ihn diese Einstellung auf Hannovers Straßen aber ins Straucheln bringen dürfte.



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