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96 gegen Bayern

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Laufen, pressen, schnell umschalten: So könnte es für Hannover 96 funktionieren, wenn das Team am Sonntag um 17.30 Uhr gegen den Rekordmeister und ungeschlagenen Tabellenführer antreten muss.

veröffentlicht am 20.02.2014 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 23.02.2014 um 00:15 Uhr

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In Unterzahl gegen die Bayern zu spielen, das ist keine gute Idee. Diese Erkenntnis mag nicht allzu neu sein, beim 2:0-Sieg der Münchener im Champions-League-Spiel am Mittwochabend beim FC Arsenal zeigte der deutsche Meister jedoch eindrucksvoll, wie unterlegen und chancenlos selbst ein europäisches Topteam wie Arsenal mit einem Spieler weniger ist.

Das dürfte auch Warnung genug für Hannover 96 gewesen sein. Die „Roten“ bekommen es im Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) mit den übermächtigen Bayern zu tun und sind gut beraten, in den Zweikämpfen die richtige Balance zwischen Aggressivität und Vorsicht zu finden.

Aber auch mit voller Mannschaftsstärke geht die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut als absoluter Außenseiter in die Partie mit dem Triple-Sieger. Den Anschauungsunterricht aus London ließen sich jedoch weder Spieler noch Coach entgehen, vielleicht haben die „Roten“ dabei ja einen Weg gefunden, wie sie die Bayern ein bisschen ärgern können. Denn zumindest in der ersten halben Stunde lief für die Münchener nicht alles nach Plan.

Gegen die wild losstürmenden „Gunners“ geriet das Team von Trainer Pep Guardiola mehrmals ins Wanken und konnte sich beim überragenden Torwart Manuel Neuer bedanken, der einen Führungstreffer der Londoner mit exzellenten Paraden verhinderte und sogar im Elfmeterduell mit Mesut Özil Sieger blieb. Arsenal investierte in der Anfangsphase enorm viel, attackierte, presste und setzte die Bayern mit seiner enormen Laufbereitschaft und dem schnellen Umschaltspiel immer wieder unter Druck.

So könnte es auch für 96 funktionieren, zumal die Dominanz der Bayern dem auf Konter angelegten Spiel der „Roten“ entgegenkommt. Allerdings muss am Sonntag viel zusammenkommen, müssen alle 96-Profis einen extrem guten Tag erwischen, wollen sie den Tabellenführer der Bundesliga vor Probleme stellen. Zumal die Bayern auch gegen Arsenal in extreme Flexibilität beim Herausspielen von Torchancen und Treffern gezeigt haben. Funktioniert es nicht mit Flanken und Doppelpässen, dann versuchen sie es mit Schüssen aus der Distanz. Ganz besonders wachsam muss 96 auf der linken Abwehrseite sein. Arjen Robben und Thomas Müller stehlen sich nur allzu gerne im Rücken der Innenverteidiger davon und werden dann mit Pässen aus dem Mittelfeld perfekt bedient.

Gegen die Bayern, das ist auch für 96 das leichteste Spiel der Saison. Aber leider auch das schwierigste.



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