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Zwei Spiele Sperre für Schmiedebach

Bekanntes Duo als Übergangslösung

Nachwirkungen vom Spiel gegen Hoffenheim: Manuel Schmiedebach ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für zwei Bundesliga-Spiele gesperrt worden. Korkut könnte nun auf Stindl und Andreasen setzen.

veröffentlicht am 01.04.2014 um 12:00 Uhr
aktualisiert am 04.04.2014 um 00:15 Uhr

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Auf Post vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes freut sich in der Regel kein Bundesligist. Doch diesmal war es tatsächlich eine vergleichsweise gute Nachricht, die Hannover 96 aus Frankfurt ereilte. Die Sperre für Manuel Schmiedebach für dessen Rote Karte aus dem Spiel bei 1899 Hoffenheim (1:3) vor einer Woche wurde auf zwei Spiele festgesetzt. Damit blieben die Richter bei der Mindeststrafe, die für „rohes Spiel“ vorgesehen ist –, und als das wurde die Attacke des Mittelfeldspielers mit gestrecktem Bein gegen den Hoffenheimer Anthony Modeste gewertet. Da Schmiedebach gegen Werder Bremen (1:2) bereits ein Spiel ausgesetzt hat, muss er nur noch am Sonntag in Braunschweig pausieren – und darf eine Woche darauf gegen den Hamburger SV wieder ins Geschehen eingreifen.

Doch für das brisante Niedersachsenderby wird Trainer Tayfun Korkut noch einmal auf einen seiner beiden zuletzt gesetzten defensiven Mittelfeldspieler verzichten müssen. Am vergangenen Sonntag gegen Bremen durfte sich Salif Sané als Schmiedebach-Ersatz an der Seite von Leon Andreasen versuchen. Das Experiment mit dem Senegalesen, der im Sommer als Innenverteidiger verpflichtet wurde, sich aber selbst eher im Zentrum als sogenannter „Sechser“ sieht, ging jedoch gründlich daneben. Dass die Fans die Auswechslung von Sané nach einer guten Stunde mit Applaus begleiteten, hatte wohl vor allem mit Erleichterung zu tun.

Ein erneuter Versuch mit dieser Aufstellung dürfte nach der erschreckend schwachen Leistung des 23-Jährigen ausgeschlossen sein. Und daher läuft alles auf die Variante hinaus, die gegen den SV Werder mit dem Wechsel einherging: Lars Stindl rückt von der rechten Mittelfeldseite ins Zentrum an die Seite von Andreasen, den Platz auf dem Flügel übernimmt dafür Leonardo Bittencourt, der gegen Bremen für Sané ins Spiel kam.

Korkut würde damit in seinem zwölften Spiel als Cheftrainer der „Roten“ bereits das fünfte Mal ein neues Duo in der für das Spiel so wichtigen Schaltzentrale aufbieten. Zu Beginn der Rückrunde waren dort zunächst Schmiedebach und Stindl gesetzt, danach spielten erst Andreasen und – wegen einer Gelbsperre des Dänen – dann Sané an der Seite des laufstarken gebürtigen Berliners, der am Sonntag zum zweiten und letzten Mal zuschauen muss. Und zuletzt stand eben das Duo Andreasen/Sané auf dem Platz.

Nun wird es wohl die fünfte Variante geben. Und die ist für 96-Fans alles andere als neu. Denn auch Korkuts Vorgänger Mirko Slomka setzte in der Hinrunde regelmäßig auf Stindl und Andreasen. Insgesamt achtmal stand das Duo bis zur Winterpause in der Startelf. Doch diesmal dürfte es nur eine Übergangslösung sein – bis Schmiedebachs Sperre abgelaufen ist.



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