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Wechsel zu 96?

Bayer-Coach Schmidt will Kießling halten

Stefan Kießling ist immer noch ein treffsicherer Stürmer und mit seiner Situation bei Bayer Leverkusen unzufrieden. Hannover 96 hat bereits Interesse signalisiert. Doch Bayer-Coach Roger Schmidt will den zumeist auf der Bank sitzenden Stürmer nicht ziehen lassen.

veröffentlicht am 14.12.2015 um 12:33 Uhr
aktualisiert am 14.12.2015 um 17:16 Uhr

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Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt hat sich gegen einen Wechsel seines unzufriedenen Stürmers Stefan Kießling zu einem anderen Verein in der Winterpause ausgesprochen. Dass wir in der Lage sein werden, Stefan zu verlieren und den Kader dann zu verstärken, halte ich für unwahrscheinlich, sagte Schmidt einen Tag vor dem Achtelfinalspiel am Dienstag im DFB-Pokal bei der SpVgg Unterhaching.

Für Stefan Kießling war die Partie gegen Gladbach das erste Spiel in der Startelf seit sieben Wochen. Der 31 Jahre alte Torjäger nutzte die Chance, erzielte zwei Tore selbst und bereitete zwei weitere Treffer von Javier Chicharito Hernandez vor. Angesichts dieses tollen Erlebnisses forderte Trainer Schmidt den wechselwilligen Stürmer auf, noch einmal neu nachzudenken und sich der großen Konkurrenz auch weiter zu stellen. Für die Partie im DFB-Pokal am Dienstag in Unterhaching sagte er ihm einen Platz in der Startelf zu.

Kießling selbst will bei einem Verbleib in Leverkusen eine Einsatzgarantie haben und nicht wie in der Hinrunde als Standby-Profi die Bank drücken. Das ist überhaupt nichts für mich, sagte er im Interview des Sportmagazins Kicker (Montag). Nein, damit kann ich mich nicht abfinden oder anfreunden. Ich habe schon noch das Gefühl, auf dem Platz helfen zu können. Kießling war in dieser Saison in der Liga nur neunmal für die Startelf berücksichtigt worden.

Es ist so: Entweder wage ich jetzt den Schritt. Oder ich gebe hier eben weiter alles, sagte Kießling. Bei einem Wechsel würde er auch ein Angebot eines Bundesligaclubs aus der unteren Tabellenhälfte annehmen. Zunächst wolle er aber mit den Verantwortlichen von Bayer 04 sprechen. Bisher ist nichts fest terminiert. Aber ich denke, wir reden zeitnah, sagte Kießling, dessen Vertrag noch bis 2017 läuft.

Zunächst gilt aber die Konzentration dem Pokal-Spiel in Unterhaching, wo Bayer 04 im Jahr 2000 im letzten Bundesligaspiel der Saison mit 0:2 die deutsche Meisterschaft verspielte. An das Drama von Unterhaching erinnert man sich, aber es spielt heute keine Rolle, meinte Schmidt. Die Leverkusener spielen in dem aktuellen Pokal-Wettbewerb nach Lotte Osnabrück und Viktoria Köln zum dritten Mal gegen einen Regionalligisten. Unterhaching hat den Bundesligisten Ingolstadt und Zweitligist RB Leipzig geschlagen und damit Ausrufezeichen gesetzt, warnte Schmidt.



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