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Hannover 96 gegen den 1. FC Nürnberg

Ausgleich in letzter Sekunde

Nach einem 0:3 Rückstand zur Pause erlebten die Zuschauer in der HDI-Arena eine packende Aufholjagd: Durch die Tore von Bittencourt und Diouf rettet Hannover ein 3:3-Unentschieden.

veröffentlicht am 14.12.2013 um 14:54 Uhr
aktualisiert am 14.12.2013 um 17:51 Uhr

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Das zuletzt reduzierte Hinrunden-Ziel von 20 Punkten verfehlte der Gastgeber vor der abschließenden Reise nach Freiburg trotzdem. Für Nürnberg trafen vor 38 100 Zuschauern Adam Hlousek (30.), Josip Drmic (38.) und Per Nilsson (41.). Hannover kam zu einem Punkt dank der Treffer von Leonardo Bittencourt (60.) und Mame Diouf (87. und 90.)

Die auswärts noch punktlosen Hannoveraner zeigten lange Zeit auch vor heimischem Publikum eine extrem schwache Darbietung, ehe sie das Spiel doch noch drehten. Schon nach einer halben Stunde gab es erste Pfiffe, später ein kräftiges Pfeifkonzert - ehe nach dem Abpfiff doch noch gefeiert und gejubelt werden durfte. Die heimische Mannschaft enttäuschte lange Zeit, trotz des spät gewonnenen Punktes zeigte sie zu wenig Einsatz. Dass 96 die Mannschaft mit der schlechteren Laufleistung stellte, gehört bei den Hannoveranern inzwischen zur traurigen Normalität. Die Gäste verdienten sich ihre Tore durch ihr engagierteres Spiel.

Nachdem Daniel Ginczek allein vor Ron-Robert Zieler nach fünf Minuten noch gescheitert war, hatten die Nürnberger beim ersten Treffer durch den Fernschuss von Hlousek noch Glück, weil Hiroki Sakai den Ball abfälschte. Danach nutzten die Gäste konsequent die Fehler der Hannoveraner. Der unbedrängte Drmic nutzte zunächst einen schönen Pass von Hiroshi Kiyotake, ehe Nilsson ohne Gegenwehr eine Ecke von Marvin Plattenhardt zum Halbzeitstand einköpfen durfte - wobei auch 96-Torwart Ron-Robert Zieler nicht gut aussah. Glück hatte Zieler, als Ginczek (59.) später nur die Latte traf. Kurz vor dem Abpfiff traf noch Marcelo den Pfosten.

Eine ruhige erste Halbzeit verlebte Raphael Schäfer. Der in der 96-Jugend ausgebildete Keeper der Nürnberger bekam wenig zu tun, ehe er in der 52. Minute bei der ersten 96-Chance durch Szabolcs Huszti eingreifen musste und prächtig parierte. Chancenlos war er bei Bittencourts Anschlusstreffer nach Querpass von Huszti. Auch am Ende der Partie lag es nicht an Schäfer, dass sein Team den Sieg verschenkte. Nach dem ersten Treffer von Diouf, der eine Vorlage von Bittencourt nutzte, drehten die Hannoveraner noch einmal auf. Das späte Anrennen auf die immer nervöser werdenden Nürnberger wurde schließlich belohnt.

Diouf traf zum umjubelten Ausgleich in der offiziell letzten Minute. Ansonsten spielten die 96er, die nach der fünften Gelbe Karte im nächsten Spiel auf Szabolcs Huszti verzichten müssen, reichlich einfallslos. Zu oft versuchten sie es mit Fernschüssen, zielten dabei freilich zu ungenau. Slomka hatte vor der Partie ein Signal zu setzten versucht. Auf die Tribüne verbannte der umstrittene Coach Jan Schlaudraff und Sebastien Pocognoli. Die anderen haben besser trainiert, sagte der Coach vor der Partie dem Radiosender NDR2.



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