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Mame Diouf fehlt bei Hannover 96

Augsburg Ade

Torjäger Mame Diouf fehlt beim Heimspiel von Hannover 96 gegen den FC Augsburg am Sonnabend. Und auch beim Pokalknüller in München wird der Senegalese voraussichtlich nicht dabei sein.

veröffentlicht am 20.09.2013 um 07:42 Uhr
aktualisiert am 22.09.2013 um 00:15 Uhr

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Bis dahin steht schließlich nur noch eine Trainingseinheit aus, das nicht öffentliche Abschlusstraining um 16 Uhr am Freitag. Selbst wenn Diouf dann dabei wäre: Das dürfte nicht mehr reichen, um topfit in das Spiel gegen die Schwaben zu gehen. Denn Diouf hat eine fast zweiwöchige (Mannschafts-)Trainingspause hinter sich; hauptsächlich stehen derzeit Massagen und Elektrotherapie auf dem Programm.

Es war so etwas wie die letzte Chance. Mame Diouf, der eiskalte Torjäger der „Roten“, ließ sie ungenutzt. Besser: Er musste sie ungenutzt lassen. Der Senegalese konnte nämlich auch am Donnerstag nicht trainieren – und das bedeutet so gut wie sicher das Aus für den 25-Jährigen für das Heimspiel von Hannover 96 in der Fußball-Bundesliga (Sonnabend, 15.30 Uhr, HDI-Arena) gegen den FC Augsburg.

Der Senegalese hatte sich beim Weltmeisterschafts-Qualifikationsspiel seines Landes gegen Uganda verletzt und war am 8. September an Gehhilfen nach Hannover zurückgekehrt. Bei einer Magnetresonanztomografie (MRT) war eine schwere Verstauchung des Knöchels im linken Sprunggelenk festgestellt worden.

Obwohl der Bänderapparat heil geblieben war, war schnell klar, dass Diouf das Spitzenspiel der „Roten“ beim FC Bayern München (0:2) am vergangenen Sonnabend verpassen würde. Gegen Augsburg sollte er eigentlich wieder dabei sein. Daraus wird aber wohl nichts, selbst ein Einsatz am nächsten Mittwoch im DFB-Pokalspiel in München ist gefährdet.

Mitte der Woche war Diouf schon wieder zur MRT-Untersuchung; die Bilder bestätigten die ersten Aufnahmen, es gibt keine Bänderverletzung, lediglich eine Verstauchung. Allerdings soll die Kapsel Probleme und Schmerzen bereiten. Von 96 gab es gestern dazu nur diese kurze Auskunft: „Es ist nicht absehbar, wann Mame wieder ins Training einsteigt“, sagte Pressesprecher Alex Jacob.

Gegen den FC Augsburg werden demnach wieder der Ivorer Didier Ya Konan und der Pole Artur Sobiech das Angriffsduo der „Roten“ bilden. Beide hatten schon in München vor einer Woche nebeneinander gespielt, ohne zu enttäuschen, aber eben auch ohne einen Torerfolg feiern zu können. Die überraschenden Momente, die Diouf aufgrund seiner Schnelligkeit und seines Torriechers häufig auszeichnen, fehlten jedoch trotz der einen oder anderen gelungenen Aktion von Sobiech oder Ya 
Konan.

Die Sturmformation wird also bleiben, auch in der Verteidigung dürfte Cheftrainer Mirko Slomka gegenüber der Partie in München nichts ändern. Umstellungen wird er jedoch in der Mittelfeldreihe vornehmen. Szabolcs Huszti, wichtiger Torschütze und Vorbereiter, hat seine Rotsperre verbüßt und drängt auf der linken Mittelfeldseite zurück in die Anfangself.

Für ihn wird Leonardo Bittencourt weichen müssen. Kapitän Lars Stindl, zuletzt im zentralen defensiven Mittelfeld eingesetzt, wird auf die rechte Seite zurückkehren. Und Edgar Prib, der Huszti im linken Mittelfeld vertreten hat, rückt wieder in die Zentrale neben Leon Andreasen.Der frühere Fürther musste zwar am Donnerstag das Training abbrechen, kann aber gegen Augsburg mitmachen. „Keine Sorge“, sagte der 23-Jährige, „es ist nicht so schlimm. Es ist nur eine Kleinigkeit.“ Und deswegen setzt man gerade als Neuzugang seinen Stammplatz doch nicht aufs Spiel.



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