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Testspiele für die „Roten“

Auf Quälix' Spuren

Die Vorbereitungsphase der „Roten“ nimmt langsam Fahrt auf. Am Sonnabend und am Sonntag stehen noch einmal eher leichte Testspiele gegen unterklassige Gegner an – und am Montag geht es dann richtig los für die Profis von Hannover 96 im ersten Trainingslager in Glücksburg an der Ostsee.

veröffentlicht am 28.06.2013 um 22:07 Uhr
aktualisiert am 01.07.2013 um 00:15 Uhr

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Am Sonnabendnachmittag präsentiert Trainer Mirko Slomka sein Team nochmals in der Region. Beim bereits seit Tagen ausverkauften Test gegen den Bezirksligisten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (Anpfiff ist um 16 Uhr) tritt 96 exakt noch einmal mit demselben Minikader an wie am Donnerstagabend bei der geglückten Saisonpremiere gegen den Kreisligisten TSV Berenbostel (14:0).

Personell tut sich jedoch etwas am Wochenende. Mame Diouf, Hiroki Sakai, Didier Ya Konan und Karim Haggui haben zwar noch bis zum 8. Juli Urlaub. Aber am morgigen Sonntag, wenn der 96-Tross um 11.30 Uhr zum Testspiel in Schleswig aufbricht, werden zehn Spieler mehr im Bus sitzen. Zum einen stoßen die Nationalspieler Ron-Robert Zieler, Sébastien Pocognoli und Artur Sobiech zum Kader sowie Leon Andreasen (fiel zuletzt wegen einer Innenbanddehnung aus) und die Rekonvaleszenten Felipe und França. Zum anderen werden die Talente Onur Capin, Tim Dierßen, Valmir Sylejmani und Niklas Teichgräber mit in den Bus steigen. Und am Montag endet der kurze Sonderurlaub für Neuzugang Salif Sané – er wird morgens auf dem Flughafen in Hamburg von einem 96-Betreuer abgeholt.

Die vier 96-Youngster (alle Jahrgang 1996) dürfen allerdings am Sonntagnachmittag (16 Uhr) beim Spiel gegen Schleswig 06 noch nicht mitwirken; das Quartett ist erst vom 1. Juli an spielberechtigt. In Hannover bleiben wird Kapitän Steven Cherundolo, der gestern am Knie operiert wurde.Vom Alleestadion in Schleswig geht es für die 96er am Sonntagnachmittag direkt weiter nach Glücksburg, wo das Team bis zum Donnerstag ein erstes Trainingslager absolviert. Die „Roten“ wohnen während der fünf Tage im dortigen Strandhotel. „Das weiße Schloss am Meer“, wie die Luxusherberge an der Ostsee auch genannt wird, hatte in den vergangenen Jahren übrigens des Öfteren Fußball-Bundesligisten zu Gast. Felix Magath war sogar mehrfach da, sowohl mit dem FC Schalke 04 als auch noch im vergangenen Jahr mit dem VfL Wolfsburg.

Magath achtete dabei jedoch mehr auf die Umgebung und die Gegebenheiten als auf das Hotel. „Wälder, Laufbahnen, Strand – es ist alles da, die Bedingungen sind top“, sagte „Quälix“. Was ihn besonders freute, was aber die VfL-Spieler regelrecht hassten: das Treppen laufen in der Flensburger Marineschule. Immer wieder 70 Stufen rauf, 70 Stufen runter – Diego und Co. sprachen nur von der „Foltertreppe“.

Ob Slomka seine Spieler ebenfalls ins etwa zehn Kilometer von Glücksburg entfernte Flensburg bitten wird, ist noch offen. Wahrscheinlich wird er abwarten, wie sich die Profis in den mühsamen Tagen präsentieren werden.Gespannt sein darf man, ob 96 noch während der Zeit an der Ostsee einen Neuzugang für die Innenverteidigung präsentiert. Gestern erlosch nämlich auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf eine erneute Ausleihe von Johan Djourou vom FC Arsenal London. Der Schweizer Nationalspieler ist sich mit dem Ligarivalen Hamburger SV einig. Für 96, das sich mit dem 26-Jährigen ebenfalls einig wähnte, hat der Transfer auf jeden Fall ein Geschmäckle.

Djourou wird für rund 750.000 Euro ein Jahr lang ausgeliehen von dem Champions-League-Teilnehmer; der HSV sicherte sich zudem eine Kaufoption in Höhe von etwa 2,8 Millionen Euro. Djourou wird sich am Montag dem medizinischen Check unterziehen. Um die „Foltertreppen“ kommt er so herum ...



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