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Einigung vor Gericht

Anreiseregelung zum Derby bleibt bestehen

Im Streit um die Vergabe der Eintrittskarten für das Derby in Braunschweig hat das Amtsgericht die Verkündung des Urteils, die für heute angesetzt war, überraschend aufgehoben.

veröffentlicht am 31.03.2014 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 31.03.2014 um 16:20 Uhr

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Der Kläger und Hannover 96 hatten sich zuvor geeinigt. Der Verein stellt dem Vater und seinen beiden Kindern drei Ehrenkarten zur Verfügung. Zudem dürfen die drei 96-Fans auf eigene Faust nach Braunschweig reisen. Der Rechtsanwalt des Kläger hat eine ausführliche Stellungnahme angekündigt. Für alle übrigen Besucher des Derbys hat die Entscheidung keine Konsequenzen. Sie erhalten ihre Eintrittskarten für das Stadion in Braunschweig erst in einem der Busse, mit denen sie zum Derby anreisen müssen.

Der Familienvater wollte vor Gericht erwirken, dass ihm die drei Karten für das Spiel in Braunschweig für sich, seinen Sohn und seine Tochter, wie es in den allgemeinen Geschäftsbedingungen vermerkt ist, spätestens fünf Tage vor dem Spiel per Post zugeschickt werden. In der Verhandlung am Mittwoch gab er an, er plane an besagtem Wochenende mit seinen Kindern an einer Familienfeier in Berlin teilzunehmen und wolle deshalb am Sonntag selbstständig nach Braunschweig reisen. Außerdem legte er dem Gericht ein ärztliches Attest vor, demzufolge es seinem Sohn aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, an einer Busreise teilzunehmen. Der 96-Fan hat, wie rund 250 andere Anhänger der Roten auch, eine sogenannte Auswärtsdauerkarte für alle 17 Gastspiele von Hannover bei den anderen Bundesligaklubs in dieser Saison.

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