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Debüt bei 96

Allan Saint-Maximin punktet bei Testspiel

Es ging ein Raunen durchs Publikum. Dabei hatte sich Allan Saint-Maximin nur aufgemacht zum Aufwärmen. Der 18-jährige Franzose begeisterte mit seinem 96-Debüt die Fans beim Testspiel gegen den AFC Sunderland.

veröffentlicht am 02.08.2015 um 20:06 Uhr
aktualisiert am 05.08.2015 um 00:22 Uhr

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Die Fans von waren dankbar für jede Abwechslung. Das Spiel gegen den AFC Sunderland plätscherte derweil so vor sich hin. Als der junge Franzose, am Freitag erst verpflichtet, sich schließlich das Trikot überstreifte und für den angeschlagenene Felix Klaus (Schlag gegen das Steißbein) eingewechselt wurde (53. Minute), da wurde es endlich mal richtig laut in der HDI-Arena.

Es gab erst einen Klaps auf den verlängerten Rücken von 96-Coach Michael Frontzeck und dann herzlichen Applaus für Saint-Maximin. Man freute sich und hoffte einfach auf etwas Spielkultur. Ein 18-Jähriger, wenn auch dem Vernehmen nach ein Riesentalent, ist plötzlich zum großen Hoffnungsträger geworden für ein illustres Spiel.

Nun, der offensive Mittelfeldspieler ließ sich nicht lange bitten. Er übernahm sofort die Position in der Zentrale. Nach einer ersten eher missglückten Ballannahme blitzte schon in der nächsten Szene sein Talent auf. Mit einem beherzten Antritt ließ er Jack Rodwell regelrecht stehen. So einfach wollte der englische Nationalspieler es dem 96-Debütanten aber nicht machen, senste ihn einfach um – und sah Gelb dafür.

Schon gleich danach zeigte Saint-Maximin, dass er nicht nur einstecken, sondern auch austeilen kann: Als Sunderland einen schnellen Konter einleiten wollte, hielt er seinen Gegenspieler einfach fest. Taktisches Foul, Gelbe Karte.

Danach tauchte die Leihgabe des AS Monaco etwas unter, aber einmal, da brachte er die Fans doch noch mal zum Johlen. Saint-Maximin wagte ein Tänzchen mit Körpertäuschungen auf der Stelle. Rodwell machte die ersten Körpertäuschungen mit, verharrte dann und schüttelte mit dem Kopf. Zirkus Sarrasani mag er gedacht haben, aber dem Publikum hat es gefallen.

„Ich habe ihn bewusst ins Zentrum gestellt“, sagte Trainer Frontzeck, „er hat ein paar gute Sachen am Ball gemacht. Man sieht, dass er durch seine Schnelligkeit und Gewandheit aus dem Raum befreien kann.“ Man dürfe aber nicht vergessen, dass der Franzose erst 18 Jahre alt sei: „Er braucht seine Zeit noch, und die werden wir ihm geben.“ Die Anfänge waren auf jeden Fall vielversprechend.



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