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96-Spieler in der Einzelbewertung

Adrian Nikci beim Comeback gegen Enschede hypernervös

So waren die „Roten gegen Twente Enschede in Form: 96-Keeper Ron-Robert Zieler wird erst spät geprüft, die Innenverteidiger sind selten gefordert.

veröffentlicht am 23.11.2012 um 07:23 Uhr
aktualisiert am 25.11.2012 um 00:15 Uhr

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Musste seinen ersten Ball abwehren, als schon 82 Minuten gespielt waren. Das machte der 96-Keeper bei einem Schuss von Willem Janssen klasse. Ansonsten war der Nationaltorwart nahezu beschäftigungslos; nicht einmal großartig Flankenbälle musste er abfangen. Note:

Ermöglichte den Enschedern in der 1. Halbzeit die einzige Chance, als er Edson Braafheid aus den Augen verloren hatte (25. Minute). Verwaltete seine rechte Abwehrseite halbwegs, mehr tat der Kapitän der „Roten“ aber nicht.

Selten wurde der Innenverteidiger so wenig gefordert wie gestern Abend. Wenn er (das war selten!) gebraucht wurde, war er da.

Siehe Nebenmann Eggimann.

Kein Tempo, keine Dynamik, keine Bewegung, keine Einstellung; selbst seine Standards, sonst seine besondere Stärke, waren eine Zumutung.

Hielt sich merklich zurück, ging in kaum einen Zweikampf, fand deshalb auch keinen Zugriff auf das Spiel. Für seinen Weitschuss (60.) war man fast schon dankbar, auch wenn der nicht mal in die Nähe des Twente-Tores kam. Seine Abspiele waren schluderig und mitunter wirkten sie arrogant.

Etwas aktiver als sein Nebenmann da Silva Pinto, aber Akzente konnte auch er nicht setzen. Oft sehr umständlich und mit schlimmen Fehlpässen.

Der Schweizer begann bei seinem Comeback nach seiner Hirnhautentzündung und einer langen Pause hypernervös und legte dies auch nicht mehr ab. Viel zu naiv im Zweikampfverhalten, lieferte fast jeden Ball wieder ab.

Bewegte sich im Zeitlupentempo über den Platz. Fiel schon hin, wenn ein Gegenspieler nur in die Nähe kam.

Der Offensivspieler versuchte vorne wenigstens etwas, auch wenn es sehr wenig war und auch meistens danebenging. Der Ball flog beim ersten Versuch (29.) und bei einem Weitschuss (36.) vorbei.

Hatte mit dem langen Douglas eine echte „Kante“ gegen sich, wurde aber auch von seinen Mitspielern viel zu wenig in Szene gesetzt. Bewegte sich zudem nicht über die Maßen. Als er mal durch war, wurde er rüde gefoult (85.).

Mit ihm wurde das 96-Spiel etwas lebendiger; dazu reichte es schon, dass er ein Tor erzielen wollte. Er hatte auch gute Chancen (65./75.), wobei beim zweiten Versuch Gästekeeper Sander Boschker bei seinem einzig nötigen Eingreifen klasse parierte.

Führte sich ein, als sei er schon die ganze Zeit dabei gewesen: mit einem Fehlpass.

Mit ihm kamen ein paar Spurts ins Spiel, forderte lange Bälle.



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