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Abschied von Abdellaoue

Martin Kind setzte am Donnerstag zu einem überraschenden Riesenschritt an. „Der VfB kann mit Mohammed Abdellaoue rechnen“, sagte der Klubchef von Hannover 96, um gleich danach noch einen draufzusetzen: „Mein Anruf nach Stuttgart wird sehr zeitnah stattfinden, spätestens nächste Woche.“

veröffentlicht am 06.06.2013 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 07.06.2013 um 11:50 Uhr

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Nanu! Noch am Mittwochabend hatte es geheißen, der Transfer des begehrten Stürmers werde sich trotz des Stuttgarter Angebots auf jeden Fall noch lange hinziehen. „Da wird in nächster Zeit nichts passieren“, hatte Kind da gesagt. Einerseits, weil die Stuttgarter Offerte noch unter der 96-Forderung lag. Dem Vernehmen nach boten die Schwaben 3,5Millionen Ablöse für den Norweger, die „Roten“ wollen aber mindestens vier Millionen Euro. Da wird man sich ganz schnell einigen, sagte Kind nun. „Wir wissen, dass ,Moa‘ zum VfB gehen will, und wir wollen seinen Wunsch auch erfüllen“, sagte der 69-Jährige. „Darauf kann sich Fredi Bobic (VfB-Sportchef, d.Red.) verlassen.“

Andererseits, und das war zumindest vorgestern noch der ausschlaggebende Punkt: Die vorzeitige Verlängerung von Abdellaoues derzeitigem Sturmpartner Mame Diouf steht noch aus - und die Unterschrift des Senegalesen wird 96 wohl auch in den nächsten zwei Wochen kaum erhalten. Daher könnten sich Diouf und sein Berater Jim Solbakken eigentlich sparen, weiterhin den Markt nach einem neuen zahlungswilligen Verein zu sondieren. „Stand heute ist, dass Diouf bleiben muss“, sagte Kind. Zumindest noch ein Jahr, solange läuft der Vertrag des torgefährlichen Stürmers bei den „Roten“ noch.

Aber auch in der Sache Diouf ist eine überraschende Wende nicht ausgeschlossen. „Der Dirk Dufner (96-Sportdirektor, d.Red.) muss natürlich auch immer eine Alternative parat haben“, sagte Kind. Na, dann.

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