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Verhandlungen mit Borussia Dortmund ?

96-Torjäger Diouf lehnt Vertragsverlängerung ab

Hannover 96 droht der Verlust von Torjäger Mame Diouf. Der erfolgreichste Stürmer des Fußball-Bundesligaclubs soll bei den "Roten" gehalten werden, hat aber das Angebot einer vorzeitigen Vertragsverlängerung zu verbesserten Bedingungen abgelehnt.

veröffentlicht am 08.03.2013 um 07:48 Uhr

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Er hat nicht gespielt, er kann nicht trainieren - und doch ist Mame Diouf ein beherrschendes Thema bei Fußball-Bundesligist Hannover 96 und liefert sich in dieser Hinsicht einen packenden Zweikampf mit der „Eiszeit“ in der Führungsetage der „Roten“ zwischen Sportdirektor Jörg Schmadtke und Trainer Mirko Slomka.

Diouf ist aufgrund seiner unbekümmerten Art, noch viel mehr aber wegen seiner vielen wichtigen Tore zum Liebling der 96-Fans aufgestiegen. Auch 96-Klubchef Martin Kind hat der Stürmer, der vor 14 Monaten von Manchester United kam, mächtig beeindruckt. „Diouf ist unverkäuflich“, hat der 68-Jährige vor Kurzem verlauten lassen. Etwas völlig Untypisches für den Unternehmer, doch Kind weiß um den Wert des Ausnahmestürmers. Kein Wunder, dass 96 den Senegalesen längerfristig an sich binden will. Es gab schon etliche Gespräche mit Diouf-Berater Jim Solbakken, den 2014 auslaufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern. „Wir werden sicherlich an das finanzielle Limit unser Möglichkeiten gehen“, sagte Kind, das Angebot wurde zum wiederholten Mal nachgebessert. Doch ohne Erfolg.

Solbakken lehnte jetzt die neue Offerte ab. Die Auftritte seines Mandanten haben außer den 96-Oberen auch anderen Klubs imponiert. Zuletzt gestand Dortmunds Trainer Jürgen Klopp, Diouf genauer unter die Lupe genommen zu haben. Der Marktwert des 25-Jährigen liegt laut „transfermarkt.de“ bei 7,5 Millionen Euro. Tendenz steigend.

Sollte der Vertrag nicht verlängert werden, rückt trotz aller Beteuerungen von Kind ein baldiger Abschied näher. Will 96 an einem Transfer verdienen, droht der Wechsel des beliebten Torjägers am Ende dieser Saison, spätestens im nächsten Januar. „Wir geben nicht auf“, sagte Sportdirektor Schmadtke am Donnerstag, „und werden weiter intensiv verhandeln, um Mame hierzubehalten. Aber kurzfristig wird mit Sicherheit nichts entschieden.“

Sportliche Argumente für ein noch besseres Angebot kann Diouf derzeit nicht liefern. Heute vor 14 Tagen hat er zuletzt mit der Mannschaft trainiert, die Wochen davor auch eher sporadisch. „Er wurde aus der Belastung genommen“, war die offizielle Redewendung bei 96, auch nach dem Spiel gegen den Hamburger SV am 23. Februar, als er humpelnd ausgewechselt wurde. Tage später machte das Gerücht von einer Sprunggelenksverletzung die Runde. Bestätigt wurde es nicht.

Am Donnerstag konnte der Senegalese erneut nicht trainieren; 96 hofft trotzdem, ihn am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt einsetzen zu können. „Wir denken von Trainingstag zu Trainingstag“, heißt es von den „Roten“. Bei Diouf regiert derzeit in jeglicher Hinsicht das Prinzip Hoffnung.



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