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2:1 gegen Augsburg

96 zittert sich zum Heimsieg

Treffer kurz vor Schluss: Huszti verwandelt einen Elfmeter und sichert Hannover 96 damit einen 2:1-Sieg über den FC Augsburg. Zeitweilig lagen die „Roten“ in der Partie sogar 0:1 hinten.

veröffentlicht am 21.09.2013 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 21.09.2013 um 21:39 Uhr

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Hannover 96 bleibt im eigenen Stadion eine Macht. Das Team von Trainer Mirko Slomka bezwang den FC Augsburg etwas glücklich mit 2:1 (0:0) und feierte den vierten Sieg im vierten Heimspiel. Der Erfolg in einer sehr hektischen Partie festigte den Platz in der Spitzengruppe und beendete zugleich den Augsburger Höhenflug in der Fußball-Bundesliga. Erstmals nach drei Siegen in Serie verließen die Schwaben am Sonnabend als Verlierer den Platz.

Paul Verhaegh erzielte in der 51. Minute mit einem fragwürdigen Handelfmeter die Augsburger Führung. Zuvor hatte FCA-Stürmer Sascha Mölders seinen Gegenspieler Salif Sane angeschossen. Schiedsrichter Christian Dingert, schon zuvor der Buhmann der 39 200 Zuschauer, entschied nach einem Zeichen seines Assistenten auf Handspiel. 96-Stürmer Artur Sobiech (60.) und Rückkehrer Szabolcs Huszti ebenfalls per Handelfmeter (89.) drehten aber das Spiel. Huszti profitierte von einem Handspiel des Augsburgers Matthias Ostrzolek im Strafraum.

Die favorisierten„Roten“ konnten wieder auf ihren besten Vorlagengeber Huszti zurückgreifen. Die Sperre des Ungarn war abgelaufen, er gab auch prompt die Flanke zum Ausgleich und erzielte das Siegtor. Dennoch lief es bei Hannover 96 auch mit ihm lange Zeit nicht richtig rund. Die Augsburger störten früh und erschwerten mit konsequentem Pressing einen konstruktiven Spielaufbau. Die Folge war ein ziemlich zerfahrenes Match mit vielen Fouls im Mittelfeld.

Für den ersten Aufreger sorgte deshalb ein Zuschauer, der nach acht Minuten auf das Spielfeld lief und von den Ordnern eingefangen werden musste. Es war bereits der zweite Flitzer-Vorfall in dieser Saison in Hannover, weshalb die Aktion für den Verein und den Verursacher ziemlich teuer werden dürfte.

Im 96-Angriff ging die meiste Gefahr von Didier Ya Konan aus. Der Ivorer prüfte mehrmals FCA-Torwart Manninger, der sich aber nicht überwinden ließ. Auch bei einem hart getretenen Freistoß von Leon Andreasen (41. Minute) war der Augsburger Keeper auf dem Posten.

Auf der Gegenseite konnten die Schwaben in den ersten 45 Minuten mit ihren Offensiv-Aktionen das Tor von Nationalspieler Ron-Robert Zieler nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen. Torjäger Sascha Mölders, in dieser Spielzeit noch ohne Treffer, deutete mit zwei Direktabnahmen aus der Drehung und der Vorarbeit beim Elfmeter seine Gefährlichkeit zumindest an.

Auch im zweiten Durchgang wurde das Niveau nicht besser. Der umstrittene Elfmeterpfiff erhöhte die Hektik. Der Unparteiische Dingert, der siebenmal die Gelbe Karte zückte, brachte das Spiel mit viel Mühe über die Runden.



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