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Wegen falscher Rechnungen

96 schmeißt mutmaßlichen Betrüger raus

Wegen des Verdachts auf Betrug muss ein Mitarbeiter von Hannover 96 seinen Arbeitsplatz räumen. Er soll sich in den Jahren 2011 und 2012 mit gefälschten Rechnungen rund 25.000 Euro vom eigenen Verein erschlichen haben.

veröffentlicht am 15.11.2013 um 14:37 Uhr
aktualisiert am 15.11.2013 um 16:30 Uhr

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„Wir werden das Arbeitsverhältnis zum Monatsende aufheben“, sagte 96-Sprecher Alex Jacob am Freitag.

Der 48-jährige Mitarbeiter soll für den Rechnungsbetrug nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover mit einem im Stadion gefundenen Personalausweis ein Konto unter falschem Namen eröffnet haben. Über dieses Konto stellte er im Lauf eines Jahres immer wieder Rechnungen an den Verein. Das Geld sollte für Wartungsarbeiten an Aufzügen bei 96 überwiesen werden, die nie ausgeführt worden waren. Da das Unternehmen, in dessen Namen der Mann die Rechnungen stellte, tatsächlich existiert, schöpfte zunächst niemand Verdacht.

Die Polizei hatte am Donnerstag das Büro und die Privatwohnung des 96-Mitarbeiters durchsucht. „Dabei wurde unter anderem ein Rechner, ein Laptop und eine EC-Karte beschlagnahmt“, sagt Staatsanwalt Eisenhauer. Die Auswertung der sichergestellten Beweisstücke wird voraussichtlich einige Zeit in Anspruch nehmen.



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