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1:2-Niederlage

96 kann Überzahl gegen Mainz nicht nutzen

Hannover 96 wollte gegen den FSV Mainz 05 das beim Sieg gegen Fürth getankte Selbstvertrauen mitnehmen und wieder einen Auswärtssieg feiern. Nach einer roten Karte für Mainz in der zweiten Hälfte ist 96 im Vorteil. Nutzen können die „Roten“ das nicht.

veröffentlicht am 01.12.2012 um 17:50 Uhr
aktualisiert am 02.12.2012 um 10:44 Uhr

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Hannover 96 muss nach dem Sieg gegen Fürth wieder einen Dämpfer hinnehmen. Die „Roten“ verloren am 15. Spieltag der Bundesliga mit 1:2 gegen Mainz 05.

Die Partie der Tabellennachbarn entwickelte sich zu einer zähen Angelegenheit. Ins zwölf Minuten und zwölf Sekunden lange Schweigen der Fans platzte der Mainzer Jubel über die frühe Führung. Einen Schuss von Shawn Parker konnte Ron-Robert Zieler nur gegen den Pfosten lenken. Den abprallenden Ball drückte Müller über die Linie.

Beide Teams hatten gegenüber der letzten Partie jeweils nur einen Spieler gewechselt. Torschütze Müller rutschte für den gesperrten Julian Baumgartlinger in die 05-Startelf, bei Hannover war Lars Stindl für Didier Ya Konan von Beginn an dabei. Die „Roten“ steckten den Rückstand ordentlich weg. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen. Doch erst Mame Diouf prüfte nach 27 Minuten Wetklo mit einem Kopfball.

Wenige Sekunden später lag der Ball im Tor der Mainzer. Stindl versuchte sich im Strafraum mit einem Schuss. Der Ball fiel Schulz vor die Füße. Mit rechts drückte der Linksfuß die Kugel zur Überraschung von Freund und Feind über die Linie. Die neuerliche Mainzer Führung hatte Szalai auf dem Fuß. Freigespielt von Andreas Ivanschitz wollte der Ungar auch noch Zieler umkurven. Der Nationaltorhüter aber fischte ihm den Ball vom Fuß (30.).

Mit einem Paukenschlag ging es nach der Pause weiter. Einen weiten Schlag in die Mainzer Hälfte wollte den von Jan Schlaudraff bedrängte Svensson per Kopf zu Wetklo leiten. Der war aus dem Tor geeilt und schlug den Ball mit der Faust weg. Schiedsrichter Günter Perl blieb keine Wahl: Rot für Wetklo. „Wenn er nicht die Hand genommen hätte, wäre der Weg frei gewesen und ich hätte den Ball ins Tor geschoben“, erklärte Schlaudraff. Zwischen die Pfosten musste Ersatztorwart Karius, der den nachfolgenden Freistoß von Christian Pander am Tor vorbeilenken konnte.

Emotionsgeladen ging es weiter. Heftig wurde ein Elfmeter gefordert, als Ivanschitz im Zweikampf mit Steven Cherundolo zu Boden ging (58.). Hannover 96 beruhigte das Spiel mit langen Ballpassagen. Trainer Mirko Slomka setzte in den letzten 20 Minuten auf mehr Offensive, brachte Spielgestalter Szabolcs Huszti und Stürmer Ya Konan. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit konnten sich die „Roten“ aber keine großen Chancen erspielten. Die Mainzer kämpften verbissen und wurden mit dem Siegtreffer von Szalai kurz vor Schluss belohnt.



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