Springe. Das war wichtig! Die Handballfreunde Springe landeten nach fünf Niederlagen in Serie wieder mal einen Sieg. Nach dem 28:24 (11:10) gegen Erstliga-Absteiger und Kellerkonkurrent SG BBM Bietigheim ist der Aufsteiger zwar immer noch Zweitliga-Schlusslicht, hat den Abstand zum rettenden Ufer aber immerhin nicht größer werden lassen – und sich Selbstvertrauen für die nächsten Heimspiele gegen Hamm und Saarlouis geholt. „Den Schwung müssen wir mitnehmen und das Wissen, dass wir mit so einer tollen Abwehrleistung immer zwei Punkte holen können“, sagte HF-Trainer Sven Lakenmacher und war „überglücklich, dass wir noch gewinnen können.“
Ein Ex-Bietigheimer hatte großen Anteil am dritten Saisonsieg der Springer: Tim Coors spielte – zum ersten Mal in dieser Spielzeit – groß auf und war mit acht Treffern aus dem rechten Rückraum bester HF-Werfer. „Er war natürlich extra motiviert gegen seinen alten Verein“, sagte HF-Coach Sven Lakenmacher, „aber so muss er immer spielen“. Der zuletzt glücklose Faruk Halilbegovic sowie Rechtsaußen Pawel Pietak mit je sieben Treffern stellten die Gäste-Abwehr ebenfalls vor Probleme. Großer Trumpf der Hausherren war aber vor allem Torwart Robert Wetzel, der Bietigheim mit insgesamt 17 Paraden zur Verzweiflung brachte.
HF Springe: Wetzel, Wendland – Coors (8), Halilbegovic (7), Pietak (7), Bosy (2), Hinz (2/1), Kastening (1), Schüttemeyer (1), Kolditz, Eichenberger, Fauteck, Tesch, Ossenkopp (n.e.) jab
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