Emmerthals Verbandsliga-Handballer müssen am Samstag auswärts bei der HSG ELM ran. Obwohl die TSG auf den dritten Tabellenplatz kletterte, sind Interimscoach Christian Bierstedt die schwankenden Leistungen seines Teams in den Auswärtsspielen ein Dorn im Auge: „Wir müssen auswärts endlich Konstanz an den Tag legen.“
EMMERTHAL. Seit dem Trainerwechsel läuft es eigentlich ganz gut für Emmerthals Verbandsliga-Handballer. Unter der Regie von Interimscoach Christian Bierstedt kletterte die TSG mit 16:12 Punkten auf Platz drei. Allerdings hat die aktuelle Tabelle aufgrund der vielen Spielausfälle in den vergangenen Wochen zurzeit wenig Aussagekraft. Die TSG hat schon 14 Saisonspiele absolviert, Emmerthals nächster Gegner, die HSG ELM (10./10:10), erst zehn. Deshalb will sich Bierstedt vor dem Rückspiel am Samstag (17 Uhr) von dem zehnten Tabellenplatz der HSG nicht blenden lassen. Dass ELM ein unbequemer Gegner ist, habe das 29:29-Remis im Hinspiel in Emmerthal gezeigt: „Das Spiel war völlig offen und hätte in beide Richtungen kippen können. Das Unentschieden war gerecht. Diesmal wollen wir es nach Möglichkeit besser machen“, so Bierstedt. Doch gerade auswärts schwanken die Leistungen der Emmerthaler sehr: „Wenn du gegen den Tabellenzweiten HSV Warberg/Lelm auswärts mit drei Toren verlierst, ist das absolut verkraftbar. Im Gegenzug darfst du aber nicht in Münden mit fünf Toren verlieren, wie es uns zu Beginn der Saison passiert ist. Wir müssen auswärts endlich Konstanz an den Tag legen, auch wenn uns natürlich bewusst ist, dass unsere angespannte Kadersituation es nicht leichter macht “, so Bierstedt. Hinzu kommt, „dass bei der HSG ELM ohne Harz gespielt wird“. aro/awa
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