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Trauer um Peter Rühmkorb: Sein Weg führte ihn einst von 96 nach Hameln

Trauer um Peter Rühmkorb. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Hannover 96, der in den 1970er Jahren auch für Preußen Hameln in der Amateuroberliga spielte, starb am 16. Dezember, drei Tage nach seinem 73. Geburtstag.

veröffentlicht am 17.12.2021 um 18:09 Uhr
aktualisiert am 17.12.2021 um 18:40 Uhr

17. Dezember 2021 18:09 Uhr

aro
Sportreporter zur Autorenseite

Trauer um Peter Rühmkorb. Der ehemalige Bundesliga-Profi von Hannover 96, der in den 1970er Jahren auch für Preußen Hameln in der Amateuroberliga spielte, starb am 16. Dezember, drei Tage nach seinem 73. Geburtstag.

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HANNOVER/HAMELN. Rühmkorb, bei den Fußballfans als „Kämpferherz“ beliebt, wurde am 13. Dezember 1948 geboren und kam 1962 vom TuS Mecklenheide zu Hannover 96, wo seine Fußball-Karriere begann. Mit der A-Jugend der Roten wurde er 1997 Norddeutscher Meister, bevor er anschließend über 96-Amateure den Sprung in den Bundesliga-Kader schaffte. Zwischen 1971 und 1973 absolvierte Rühmkorb für Hannover 44 Bundesligaspiele und erzielte zwei Tore für 96, bevor er anschließend zusammen mit Trainer Rolf Paetz zur SpVgg. Preußen Hameln 07 wechselte, die damals in der Amateur-Oberliga spielte. Während seiner Zeit in Hameln (1973 bis 1976) zählte der blonde Mittelfeld-Regisseur, dessen Gesicht damals noch ein mächtiger Vollbart zierte, zu den auffälligsten Persönlichkeiten von 07 und gilt bis heute als der wohl beste Spielmacher der langen Preußen-Historie. Nach seiner aktiven Karriere war der studierte Lehrer noch viele Jahre als Trainer im Amateurbereich tätig – zuletzt beim OSV Hannover. Der Kontakt zu den ehemaligen Mitspielern hat ihm immer viel bedeutet, besonders freute er sich jedes Jahr auf die beliebten Ehemaligentreffen bei Hannover 96. Auch beim Freundeskreis der Hamelner Preußen war Rühmkorb immer ein gern gesehener Gast, der bei den Frühstückstreffen mit seinen Fußballfreunden gerne über die guten alten Zeiten plauderte.

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