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Schluss machen

Wie Müll vermieden werden kann

Es gibt immer mehr Abfall in Deutschland. 220,5 Kilo pro Kopf und Jahr waren es im Jahr 2016, wie das Umweltbundesamt bekannt gab. Wenn du weniger Müll verbrauchst, schützt das die Umwelt. Klar, das ist nicht einfach! Denn vieles wird aus Plastik gemacht oder darin verpackt. Aber auch kleine Schritte helfen. Wir zeigen dir welche.

veröffentlicht am 08.02.2019 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 16.05.2019 um 12:34 Uhr

Franziska Winkler

Autor

Redakteurin / Pressereferentin zur Autorenseite

Für die Seele: Trinkflaschen aus Glas

Auf der Arbeit, in der Schule oder mal eben für unterwegs – PET-Flaschen sind leicht und praktisch, aber auch echte Müllschleudern. Schließlich sind die Flaschen nach ein paar Mal auffüllen nicht mehr zu gebrauchen. Besser und langlebiger sind Flaschen aus Glas. Eine tolle regionale Alternative sind die 0,7 l, individuell bedruckbaren Flaschen von CARRY aus Hehlen.

Ich hätt‘ gern zwei Lose: unverpacktes Obst und Gemüse kaufen

3 Bilder

Achte doch bei deinem nächsten Einkauf darauf, nur unverpacktes Obst und Gemüse zu kaufen. So ersparst du dir das nervige Herauspulen aus der Plastikfolie. Garantiert folienfrei kannst du auf dem Hamelner Wochenmarkt einkaufen.

Aus Alt mach Neu: Secondhand kaufen

Bevor du dir etwas Neues kaufst, überlege, ob du es dir auch leihen oder gebraucht kaufen kannst. Und wenn mal etwas kaputt ist, muss es nicht gleich in die Mülltonne. Gute Adressen für gebrauchte Waren sind z.B. Der Zweite Markt (Stüvestr. 45), Ella Secondhand (Sedanstr. 6) oder Der kleine Laden (Deisterstr. 70) in Hameln.

Jute Idee: Stoffbeutel statt Plastik-Tragetasche

Wenn du einkaufen gehst, nimm Taschen oder einen Rucksack mit, damit du keine Plastiktüten brauchst und damit auch noch bei jedem Einkauf ein paar Cent sparst. Auch der Bäcker verbraucht keine Tüte, wenn du eine Brotdose oder einen sauberen Stoffbeutel mitnimmst.

Austauschbar: Papier statt Plastik

Ein Verbot der EU-Kommission will Strohhalmen, Einweggeschirr, Wattestäbchen und anderen Wegwerfprodukten den Garaus machen. Zu recht. Klar, Plastikgeschirr kann bei einem gemütlichen Grillabend sehr praktisch sein. Ab in die Tonne und nichts abzuwaschen. In Anbetracht der zunehmenden Vermüllung und vermehrten Auftreten von Mikroplastik in den Meeren kann sich diese Bequemlichkeit eigentlich niemand mehr erlauben. Und wofür haben wir eigentlich sonst all unser Geschirr? Mal ehrlich, ein gutes Steak macht auf einem richtigen Teller und echtem Besteck doch viel mehr her.

Wattestäbchen und Strohhalme gibt es inzwischen auch aus umweltfreundlichem Papier. Zugegeben die Strohhalme aus Papier sind aufgrund ihrer Beschaffenheit Gewöhnungssache, aber man kann sich dran gewöhnen. In Hamelns Gastro serviert z.B. die Sumpfblume ihre Getränke ausschließlich nur noch mit diesen Halmen.



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