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Kirchenkreis gründet Nobel-Secondhand-Boutique

Edelmut eröffnet an der Emmernstraße

HAMELN. Es tut sich was beim Projekt Edelmut: Der geplante Nobel-Secondhand-Laden, den der Kirchenkreis Hameln-Pyrmont nach Vorbildern in Burgwedel, Hannover und Osnabrück in Hameln etablieren will (wir berichteten), soll ab Juni in der Emmernstraße 18 öffnen.

veröffentlicht am 21.03.2019 um 16:48 Uhr

Ab Juni geöffnet:Edelmut an der Emmernstraße. Birgit Löhmann und Ulrike Oelerding (2. u. 3. v. li.) suchen noch ehrenamtliche Mitarbeiter. foto: doro
Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite

Das Prinzip ist einfach: Spender bringen Ware, die von Kleidung über Bücher bis Kunst und Accessoires reicht und von 50 bis 70 Ehrenamtlichen im Schichtsystem sortiert und verkauft wird. Das, was nicht bei Edelmut landet, soll an andere Einrichtungen wie den Zweiten Markt oder den DRK-Shop gehen. Bei Edelmut sollen vor allem hochwertige, auch exklusive Stücke verkauft werden. Kosten: zwischen 9 und 79 Euro. Das Sortiment sei bewusst chic und reduziert, sagt Michael Heinze, Geschäftsführer und Fundraiser bei der Diakonisches Werk gGmbH, der auch in Hameln zunächst als Geschäftsführer agieren wird. Der Gewinn fließt in regionale diakonische oder kirchliche Projekte. Auf eher ungewohntem Terrain bewege sich die Kirche mit ihrem Geschäftsmodell auch, um „diese Angebote in gleichem Umfang aufrechterhalten zu können“, erklärte Superintendent Philipp Meyer. Investiert werden 150 000 Euro, erwartet wird ein Gewinn von rund 32 000 Euro, sagt Heinze, nach Abtrag des Kredits mehr.

Bevor es soweit ist, müssen noch Ehrenamtliche gefunden werden. „Einige Nachfragen hatte ich schon“, sagt Pastorin Birgit Löhmann, „vor allem von Leuten, die sonst weniger mit Kirche zu tun haben.“ Zusammen mit Ulrike Oelerding leitet sie das Ehrenamtsmanagement. Mit der in den sozialen Medien geäußerten Kritik, die Kirche beute die Ehrenamtlichen mit diesem Modell aus, haben sie sich auseinandergesetzt. „Ich stehe voll hinter dieser Aufgabe und achte sehr wohl darauf, wie viel ich arbeite“, betont Ulrike Oelerding. Jeder, der interessiert sei, könne genau festlegen, wie viel er arbeiten will.

Info: Weitere Informationen für Ehrenamtliche gibt es am Montag, 1., und Donnerstag, 4. April, im Haus der Kirche, jeweils ab 19 Uhr.



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