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Dewezet-Serie (7): Sebastian Neubauer erzählt aus seinem Atelier

„Zurzeit warten wir auf die Lizenzen“

Im November begann für den aus Hameln stammenden Sebastian Neubauer (29) das zweijährige Stipendium des Kunstvereins Hannover, durch das ihm Atelier mit Wohnraum gestellt wird. Aber was macht so ein Stipendiat eigentlich? In unserer Dewezet-Serie berichtet der Film- und Videokünstler regelmäßig von seinen Plänen und Projekten.

veröffentlicht am 05.10.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 19:21 Uhr

Sebastian Neubauer hat in Braunschweig freie Kunst mit Schwerpun
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„Gerne würde ich die Beine gen grauen Himmel strecken. Zumindest, wenn es um unseren Kurzfilm mit dem Arbeitstitel „Beine Brechen“ geht. Mental schaffe ich das sogar schon und bin erfolgreich im Posen-wie-der-Produzent. Es ist vielleicht hier einmal angebracht zu bemerken, dass wir alle, die jetzt noch an der Produktion beteiligt sind, einen eigentlichen, ernsthaften Beruf haben. Der Kurzfilm ist sozusagen unser Nebenjob – einer, der mit Ruhm und Ehre bezahlt wird. Manche machen jetzt sogar Urlaub, um sich ganz dem Projekt widmen zu können. Jeder werkelt so im eigenen Aufgabenbereich weiter. Für mich bedeutet das, dass ich mich nach der Schnittarbeit wieder in einen Papiertiger verwandele, mich aber nicht mehr so häufig wie bisher um bürokratische Dinge kümmern muss.

Viele Dinge sind schon erledigt oder auf den Weg gebracht, nur Details sind ausstehend. Wie zum Beispiel eine Lizenzanfrage: Da wir Zitate aus dem Buch einer berühmten österreichischen Schriftstellerin in unseren Stummfilm einbauen möchten, versuche ich gerade eine Genehmigung dafür zu erwirken. Zudem planen wir ja auch eine internationale Auswertung, also eine englische Version des Films für den weltweiten Festivalwettbewerb. Somit wird die juristische Angelegenheit eine immer größere, doch meine Tigerkrallen sind gewetzt.

International wird es übrigens auch bei unserer nächsten Veranstaltung in der Villa Minimo, Liebigstraße 32a in Hannover: Am Donnerstag, 8. Oktober, bekommen wir Besuch aus Rotterdam.“

Weitere Infos im Internet unter www.villavaudeville. net.

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