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Nach 70 Jahren kehren die Gravuren des ehemaligen KZ-Häftlings Pierre Provost nach Buchenwald zurück

Zeugnisse des Überlebenswillens

Weimar. Mit bloßem Auge sind der Stacheldrahtzaun und die Holzbaracken von Buchenwald auf den Medaillen kaum zu erkennen. Nur millimetergroß hat Pierre Provost (1895-1986) die Kennzeichen des NS-Konzentrationslagers bei Weimar in Metall eingraviert. „Ich habe die Verbrechen zwischen August 1944 und April 1945 sinnbildlich ausgedrückt“, hatte der ehemalige französische Häftling mit der Nummer 39705 nach der Befreiung gesagt. Fast alles, was ihm im Lager in die Hände kam – Stahl, Bronze, Geldmünzen oder silberne Löffel –, hat er heimlich und unter größter Gefahr bearbeitet.

veröffentlicht am 07.04.2015 um 16:46 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 08:38 Uhr

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Autor:

Antje Lauschner


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