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Die Uraufführung von Jörg Mannes’ Choreografie wird an der Staatsoper Hannover begeistert gefeiert

Wo Romy Schneider auf Sisi und Sissi trifft

Hannover. Die Sissi ist die Romy als Sisi – so wenig sie mit der zu tun hat, aber Kult ist und die perfekteste, geniale Geschichtsfälschung. So groß die Unterschiede – es gibt Parallelen zwischen Sisi, der Kaiserin von Österreich, und Sissi, wie sie von Romy Schneider auf die Leinwand gezaubert wurde. Österreichs traurige, meist ferne Kaiserin Elisabeth, des Kaisers „Sisi“ wurde als „Sissi“ zur Traumkaiserin der weihnachtlichen Fernsehprogramm-Malaise. Ähnlich wie Sisi, die dem starren Ritual der Wiener Hofburg zu entkommen sucht, kämpft Romy lebenslang gegen ihr Sissi-Image. Zwei persönliche Katastrophen betreffen beide Frauen. Sisis einziger Sohn, Kronprinz Rudolph, nimmt sich höchst mysteriös und dramatisch das Leben. Romys Sohn David stürzt tragisch zu Tode. Zwei Ausnahmefrauen, ein Jahrhundert voneinander entfernt, treffen sich bei Jörg Mannes Ballett „Sissi“, das nun in der Staatsoper Hannover seine Uraufführung erlebte.

veröffentlicht am 20.11.2012 um 15:30 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:41 Uhr

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Autor:

Richard Peter


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