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Was die Elektro-Band Frittenbude von kleinen Festivals hält

„Wir bleiben bis in die Puppen, wenn’s uns gefällt“

Hannover. Ihr Wohnort ist die Autobahn. So steht es im Facebook-Profil der Elektropop-Band Frittenbude. Denn was die Festivalplanung der Musiker angeht, fahren sie schon mal 750 Kilometer an einem Wochenende. Am Samstag spielt die Band beim „BootBooHook“-Festival auf dem Faust-Gelände – neben Wir sind Helden, Bonaparte oder Thees Uhlmann. Gitarrist Martin Steer verrät, was er mit dem Festival verbindet.

veröffentlicht am 15.08.2011 um 15:02 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 11:41 Uhr

„Texte, die Marx mit Pommes kreuzen“ verspricht die Band Frittenbude ihrem Publikum. Martin Steer, Johannes Rögner u

Autor:

Patricia Hölscher
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Martin, was ging Dir durch den Kopf, als Du gehört hast, dass Ihr auf einem Festival namens „BootBooHook“ spielt?

Ich hatte das irgendwo schon mal gehört. Ich glaube, es stand letztes Jahr im Raum, dass wir dort spielen, aber das hat dann irgendwie doch nicht geklappt … Außerdem musste ich an ein Boot denken.

In Festivaldimensionen gedacht, ist es aber ein kleines Boot. Letztes Jahr waren 5000 Leute dort.

Oh, das ist gemütlich, da können alle noch ein Knäuel zusammen machen. Ein Menschenknäuel: Alle umarmen sich und geben komische Laute von sich. Ich mag Festivals in der Größenordnung, wenn nicht sogar noch kleiner, das macht’s persönlicher.

Ist Frittenbude eine Band vom Typ „Hinkommen, Soundcheck, Konzert und schnell wegkommen“?

Wir waren gerade vier ganze Tage privat auf dem „Melt!“-Festival. In der Zeit haben wir dort zwei Konzerte gegeben. Wenn es uns gefällt, verweilen wir immer bis in die Puppen auf den Festivals. Das haben wir ja früher, vor Frittenbude, auch den ganzen Sommer lang gemacht.

Also entscheidet Ihr das spontan?

Ja! Aber das „BootBooHook“ wirkt sehr sympathisch, von daher werden wir es genießen.

Habt Ihr als Münchner eigentlich eine Verbindung zu Niedersachsen?

Nein, nicht wirklich. Jakob hat eine Oma in Hannover, glaube ich.

Abgesehen von der Verwandtschaft: Welche Rolle spielt die Stadt, in der Ihr ein Konzert gebt?

Wenn das Konzert gut ist und die Leute Spaß haben, spielt das eine untergeordnete Rolle. Klar – es gibt Städte, in denen man lieber spielt: München ist immer schön, Hamburg auch. Dafür wird man von kleineren Städten überrascht.

Das komplette Interview gibt es auf dewezet.de



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