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Wie sieht eigentlich die Zukunft der Theaterlandschaft aus?

Es gibt Kommunen, die lassen den Bürger entscheiden, was auf der Streichliste ganz oben stehen sollen: Kindergärten oder Kultur? Wer bei diesem unfairen Kampf verliert, ist schon vorab klar. Es gibt Stadtverwaltungen, die wollen am liebsten ganze Schauspielhäuser und Opernhäuser schließen. Wozu braucht man überhaupt noch Museen? Oder Ballettensembles? 

veröffentlicht am 16.11.2010 um 12:52 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:21 Uhr

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Es gibt Kommunen, die lassen den Bürger entscheiden, was auf der Streichliste ganz oben stehen sollen: Kindergärten oder Kultur? Wer bei diesem unfairen Kampf verliert, ist schon vorab klar. Es gibt Stadtverwaltungen, die wollen am liebsten ganze Schauspielhäuser und Opernhäuser schließen. Wozu braucht man überhaupt noch Museen? Oder Ballettensembles? 

Dass das Theater seine Relevanz verloren hat, sagt Wolfgang Schneider, Professor für Kulturpolitik an der Uni Hildesheim. Darüber, wie es möglich wäre, die "zehn Prozent Happy Few, die regelmäßig ziemlich exklusiv am Theater partizipieren", zu vervielfältigem, denkt Schneider nach. Seine Idee: Auch diejenigen, die bisher nur das Theater mitfinanzieren, aber nicht besuchen, müssen stärker eingebunden werden. Umverteilung heißt daher das Stichwort. Theaterentwicklungsplanung und Aufweichung der Institutionen sind seine Ansätze. Wie genau die aussehen, lesen Sie in unserer Mittwochsausgabe auf der Kulturseite in einem Beitrag von Ronald Meyer-Arlt.



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