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Wer spielt hier die perfekte Sechzehntelnote?

Von Stefan Bohrer
Hameln. Das Münster liegt im wohligen Halbdunkel. Würde eine Stecknadel fallen, wäre das vermutlich im gesamten Kirchenschiff zu hören, obwohl rund 150 Gäste dort sitzen. Eine stilisierte Wanduhr zeigt den Beginn der sechsten Stunde eines Tages an. Plötzlich erhebt sich aus den Tiefen des Sakralbaus eine Trompete. Sie stimmt einen festlichen E-Dur-Dreiklang an, beantwortet von einem Solohorn, das die musikalische Wendung aufnimmt.

veröffentlicht am 17.10.2010 um 17:18 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

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Von Stefan Bohrer

Hameln. Das Münster liegt im wohligen Halbdunkel. Würde eine Stecknadel fallen, wäre das vermutlich im gesamten Kirchenschiff zu hören, obwohl rund 150 Gäste dort sitzen. Eine stilisierte Wanduhr zeigt den Beginn der sechsten Stunde eines Tages an. Plötzlich erhebt sich aus den Tiefen des Sakralbaus eine Trompete. Sie stimmt einen festlichen E-Dur-Dreiklang an, beantwortet von einem Solohorn, das die musikalische Wendung aufnimmt.

In feierlich-getragener Prozession ziehen die fünf Musiker von Harmonic Brass ins Kirchenschiff ein. Sie verdichten den Klang und lassen mit Edvard Griegs Morgenstimmung im vollen Blechbläserklang ein Konzert der Sonderklasse beginnen. Unter dem Motto „One Day of Musik“ leuchtet das Münchner Ensemble in zwei Stunden alle möglichen Stile vom Barock bis zur Popmusik perfekt und opulent aus: Bei jedem Stück setzen Hans Zellner und Gergely Lukács (Trompete), Andreas Binder (Horn), Thomas Lux (Posaune) sowie Manfred Häberlein (Tuba) überraschende Akzente, suchen stets den direkten Kontakt zum Zuhörer. Spätestens ab der Zugabe liegt das Publikum den Musikern zu Füßen: Denn Manfred Häberlein entscheidet den humorvollen Kampf um die perfekte Sechzehntelnote für sich.



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