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Jury nominiert 20 Romane für die Longlist

Wer gewinnt den Deutscher Buchpreis?

FRANKFURT. Bekannte Autoren wie Marion Poschmann, Sven Regener und Ingo Schulze stehen auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Auch Gerhard Falkner, Franzobel, Robert Menasse, Kerstin Preiwuß, Sasha Marianna Salzmann und Feridun Zaimoglu schafften es mit ihren neuen Büchern in die Vorauswahl. Insgesamt hat die Jury aus 200 vorgeschlagenen Titeln 20 Romane auf die Longlist gesetzt. Sieben Frauen und dreizehn Männer sind nominiert.

veröffentlicht am 15.08.2017 um 16:27 Uhr
aktualisiert am 15.08.2017 um 17:25 Uhr

Sven Regener. Foto: dpa
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Die Longlist sei der Versuch, die Vielfalt der aktuellen deutschsprachigen Literaturlandschaft zu spiegeln, sagte Jurysprecherin Katja Gasser bei der Bekanntgabe der Longlist am Dienstag in Frankfurt. „Eine der wichtigsten Fähigkeiten von Literatur ist das Weiten unserer Welt. Das ist in Zeiten, in denen sich die Blickwinkel mehr und mehr zu verengen scheinen, besonders wichtig.“ Gemeinsam sei den 20 Büchern, dass sie die Jury „gestochen und gebissen haben“.

Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten 174 Bücher eingereicht - so viele wie nie zuvor. Die Jury nahm nachträglich 26 weitere Titel in die Auswahl auf. Am 12. September wird die Shortlist veröffentlicht, die dann nur noch sechs Titel umfasst. Vergeben wird der Buchpreis am 9. Oktober zu Beginn der Frankfurter Buchmesse. Der Sieger erhält 25 000 Euro, die fünf Finalisten je 2500 Euro.in Reader mit Kurzbiografien und Leseproben ist ab kommender Woche im Buchhandel erhältlich Neun Bücher sind noch nicht erschienen.dpa

Information

Die 20 nominierten Romane sind:

  • Mirko Bonné: Lichter als der Tag.
  • Gerhard Falkner: Romeo oder Julia.
  • Franzobel: Das Floß der Medusa.
  • Monika Helfer: Schau mich an, wenn ich mit dir rede!
  • Christoph Höhtker: Das Jahr der Frauen.
  • Thomas Lehr: Schlafende Sonne.
  • Jonas Lüscher: Kraft.
  • Robert Menasse: Die Hauptstadt.
  • Birgit Müller-Wieland: Flugschnee.
  • Jakob Nolte: Schreckliche Gewalten.
  • Marion Poschmann: Die Kieferninseln.
  • Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo.
  • Robert Prosser: Phantome.
  • Sven Regener: Wiener Straße.
  • Sasha Marianna Salzmann: Außer sich.
  • Ingo Schulze: Peter Holtz.
  • Michael Wildenhain: Das Singen der Sirenen.
  • Julia Wolf: Walter Nowak bleibt liegen.
  • Christine Wunnicke: Katie.
  • Feridun Zaimoglu: Evangelio.

dpa



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