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Rossinis „Der Barbier von Sevilla“ in einer actionreichen Neuinszenierung in der Staatsoper Hannover

Wenn selbst die Bühne Theater spielt

Hannover. Es ist nicht nur die „Musi“, die dazu spielt – die ganze Bühne ist Rummelplatz und in Daueraction, mischt kräftigst mit bei diesem „Barbier von Sevilla“. Und da geht’s drunter und drüber, wird gelogen und getrickst, dass sich die Bühnenbretter biegen und jeder und jede schlüpft in Rollen, bis sie selber nicht mehr wissen, wer oder was sie sind. Worum es geht: um Sex, Geld und die Lust am Spiel, an der Verkleidung. Theater halt. In diesem Vorspiel zu Mozarts „Figaro“, auch wenn der früher entstanden ist, macht Rossini bewusst einen Salto rückwärts Richtung gute alte Zeit, als auch Liebhaber-Tenöre noch Koloraturen singen mussten. Rossini setzt bewusst auf Commedia dell’arte mit ihren festgelegten Figuren. Bartolo als Pantalone, der klassische Alte, Figaro als Diener – und natürlich das Liebespaar. Der Vorteil, schon bei der Vorlage von Beaumarchais, die Typen waren allgemein bekannt – was heute nicht mehr vorauszusetzen ist – auch die Handlung folgte einem Schema, das nur wenig Spielraum bot.

veröffentlicht am 23.01.2012 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

Richard Peter


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