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Wenn Richard Nixon im Theater Hameln ins Schwitzen gerät

Von Julia Marre

Hameln. Der Beifall will nicht enden, die Zuschauer würdigen mit Standing Ovations einen großartigen Theaterabend. "Frost/Nixon" zeigten die Hamburger Kammerspiele auf der Hamelner Bühne - ein Stück, das fesselte, entlarvte. Ein Stück, das tiefschürfend, spannend und kurzweilig war. Ein Stück, das auch als Spielfilm erfolgreich war. Beides übrigens - Theaterfassung und den Film - hat der britische Drehbuchautor Peter Morgan verfasst.

veröffentlicht am 24.11.2010 um 13:52 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 09:41 Uhr

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Von Julia Marre

Hameln. Der Beifall will nicht enden, die Zuschauer würdigen mit Standing Ovations einen großartigen Theaterabend. "Frost/Nixon" zeigten die Hamburger Kammerspiele auf der Hamelner Bühne - ein Stück, das fesselte, entlarvte. Ein Stück, das tiefschürfend, spannend und kurzweilig war. Ein Stück, das auch als Spielfilm erfolgreich war. Beides übrigens - Theaterfassung und den Film - hat der britische Drehbuchautor Peter Morgan verfasst.

Sowohl auf der Bühne als auch auf der Leinwand gelingt Morgan ein großartiges Stück politischer Unterhaltung – authentisch, beinahe real, aber doch mit vielerlei fiktiver Dekoration. Weil es der Dramaturgie entgegenkommt. Und weil es einfach bühnen- und kameratauglicher ist.
Die stundenlangen Interviews von Talkmaster David Frost mit dem gescheiterten US-Präsidenten Richard Nixon von 1977 sind das Fundament des Dramas. Tragische Helden gibt es darin gleich zwei: den um Anerkennung ringenden oberflächlichen Frost und den gebrochenen, rhetorisch mehr als gewandten Nixon. Zwei ehrgeizige Protagonisten, die sich duellieren. Zwei harte Gegner, unter denen es nur einen Sieger geben kann.

 

Lesen Sie die gesamte Rezension in unserer Donnerstagsausgabe vom 25. November.



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