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Wenn die Russen kommen, gibt’s was zu lachen

Das Buch „Russendisko“ von Wladimir Kaminer schlug im Jahr 2000 ein wie eine Bombe und wurde schnell zum Kultbestseller – mit 1,3 Millionen verkauften Exemplaren. 

veröffentlicht am 28.03.2012 um 18:50 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

Russendisko
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Das Buch „Russendisko“ von Wladimir Kaminer schlug im Jahr 2000 ein wie eine Bombe und wurde schnell zum Kultbestseller – mit 1,3 Millionen verkauften Exemplaren.

 

Kaminer hatte als russischer Emigrant perfekt das Lebensgefühl in Berlin unmittelbar nach Mauerfall eingefangen und so ganz nebenbei ironisch einen Cultural Clash beschrieben, der für ihn in eine gelungene Integration mündete: Da schreibt einer erfrischend lesenswert auf Deutsch und macht mit charmantem Akzent in Talkshows nun auf den Film aufmerksam. Das Buch galt wegen seiner episodischen Struktur lange Zeit als unverfilmbar, eine lineare Erzählung musste her, am besten noch mit Love Story. Und so erzählt der Film von Oliver Ziegenbalg, der schon mit seinem Drehbuch zu „Friendship!“ eine Bewegung nach Westen beschrieb, die Geschichte der drei jungen russischen Freunde Wladimir (Matthias Schweighöfer), Mischa (Friedrich Mücke) und Andrej (Christian Friedel). Im Sommer 1990 nutzen sie die Gunst der Stunde und hauen nach Deutschland ab. Mit vielen Illusionen und wenig Geld landen sie im Ostberliner Stadtteil Marzahn in einem Einwandererheim und versuchen, das Beste daraus zu machen. Spielzeiten in Hameln und die vollständige Rezension gibt's auf der Kulturseite der Dewezet.



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