weather-image
16°

Wenn der Amoklauf die Bühne erobert: Schulmassaker als Theater

Hannover. Wie weit darf die Kunst gehen? Ist es erlaubt, einen Amoklauf fürs Theater zu inszenieren? Das Junge Schauspiel Hannover, die Jugendabteilung des Staatsschauspiels, hat nun die Wirklichkeit ge- und besucht: In der hannoverschen Tellkampfschule spielt man „KomA“, ein Stück über Schulmassaker. Besetzt ist das Stück mit Laiendarstellern: Schüler stellen Schüler dar. Sie rufen „Peng“ und stürzen zu Boden. Dort bleiben sie wie tot liegen. Dann stehen sie auf und sagen, wie es war, erschossen zu werden. Ist das dem Thema angemessen? Diese Frage ist unfair, denn welche künstlerische Formulierung kann schon angemessen sein? Ein Amoklauf an einer Schule ist nicht darstellbar.

veröffentlicht am 13.04.2010 um 16:45 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:21 Uhr

tellkampf


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt