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Was plant der neue Direktor des Sprengel Museums?

Reinhard Spieler wird als Nachfolger von Ulrich Krempel ab dem 1. Februar 2014 Direktor des Sprengel Museums Hannover. Wer ist er und was sind seine Pläne? Ronald Meyer-Arlt hat mit ihm gesprochen.

veröffentlicht am 28.06.2013 um 16:21 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:21 Uhr

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Reinhard Spieler wird als Nachfolger von Ulrich Krempel ab dem 1. Februar 2014 Direktor des Sprengel Museums Hannover. Wer ist er und was sind seine Pläne? Ronald Meyer-Arlt hat mitdem Kenner der klassischen Moderne, der über Max Beckmann promoviert und Ausstellungen zu Gerhard Richter oder Lucio Fontana organisiert hat, gesprochen.

 

Herr Dr. Spieler, es heißt, Sie sollen dem Sprengel Museum zu einem Energieschub verhelfen. Wie kann der aussehen?
Es geht eine große Zeit zu Ende, und eine neue Zeit bricht an. Nach einer langen Ära fühlt man vielleicht eine gewisse Leere. Jetzt versucht man, aus einer neuen Generation neue Energie hinzu zu führen. Der erste Energieschub ist mit dem Neubau verbunden, der das Haus vergrößert und auch vom Präsentationsniveau auf eine andere Stufe heben wird.

Welche neuen Ausstellungsformate planen Sie?
Ich kann die Welt nicht neu erfinden. Trotzdem habe ich natürlich einige Ideen. Man könnte zum Beispiel auch aus dem Museum herausgehen und im Stadtraum neue Formate entwickeln. In Ludwigshafen haben wir in dieser Hinsicht ziemlich viel gemacht. Zum Beispiel haben wir einen Museumsgarten eingerichtet, der wie eine soziale Plastik funktioniert und ganz neue Besuchergruppen anzieht.

Wie haben Sie das Museum beim ersten Besuch erlebt?
Der erste Eindruck von außen ist nicht optimal. Das ist ja kein Geheimnis. Der Eingangsbereich verträgt eine Auffrischung. Die Eingangssituation ist recht verwirrend; der Besucher kann in viele verschiedene Richtungen gehen. Die einzelnen Bereiche des Hauses sind schwierig zu erschließen, vor allem die Treppe nach unten liegt ungünstig.

Um das alles zu verändern, wären wohl ein Abriss und ein Neubau nötig ...
Nein. Ich habe mir das Haus schon intensiv angeschaut. Da gibt es auch andere Möglichkeiten, etwas zu verändern. Sie werden sich noch wundern.

 

Lesen Sie mehr über die Zukunft des Sprengel Museums auf der Kulturseite unserer Samstagsausgabe.



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