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Was Paul Millns' Konzert mit Elefanten-Dung zu tun hat

Von Martin Jedicke

Hameln. Paul Millns ist 15 Jahre alt und wie verzaubert, als er das erste Mal Ray Charles im Radio hört. Das klingt in seinen Ohren viel besser als Cliff Richard oder Billy Fury. Er trampt von Norfolk nach London, sieht Anfang der Sechziger eines von Charles’ ersten Konzerten in England. Fortan will er selbst auf den Bühnen dieser Welt spielen.

veröffentlicht am 07.11.2010 um 14:30 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 11:21 Uhr

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Von Martin Jedicke
Hameln. Paul Millns ist 15 Jahre alt und wie verzaubert, als er das erste Mal Ray Charles im Radio hört. Das klingt in seinen Ohren viel besser als Cliff Richard oder Billy Fury. Er trampt von Norfolk nach London, sieht Anfang der Sechziger eines von Charles’ ersten Konzerten in England. Fortan will er selbst auf den Bühnen dieser Welt spielen.

Am Freitagabend gastiert er mit einem Solo-Piano-Programm im TAB des Theaters Hameln. Zwar vor einem kleineren Publikum, aber schön  ist dabei natürlich die Nähe zum Künstler, der den konzentrierten Zuhörern einen unvergesslichen Abend bereitet. Die Show hat ihren ganz eigenen Charme. In dialektfreiem Oxford-English führt Millns anekdotenreich durch sein Programm. Herrlich die Überleitung zum Titelsong der neuen CD „Calling All Clowns“, wenn melancholische Kindheitsreminiszenzen an Zirkusbesuche ironisch gebrochen werden durch eine Erinnerung an einen riesigen Haufen Elefantendung mitten in der Manege, um den die Artisten elegant herumtanzen, als sei nichts gewesen. Eine treffende Metapher für das Leben, sinniert Millns augenzwinkernd.

 

Lesen Sie die komplette Rezension auf der Kulturseite in unserer Montagsausgabe vom 8. November.

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