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58 257 Besucher sahen Ausstellung in Kestnergesellschaft, Sprengel Museum und Kunstverein

Warum „Made in Germany“ kein Reinfall war

Hannover. Die Veranstalter und Förderer sind zufrieden: Genau 58 257 Menschen haben die Ausstellung „Made in Germany Zwei“ besucht, die im Sprengel Museum, dem Kunstverein und der Kestnergesellschaft rund drei Monate lang junge Kunst präsentiert hat. Zu sehen waren in der am Sonntagabend zu Ende gegangenen Schau mehr als 150 Arbeiten von 45 nationalen und internationalen Künstlern.

veröffentlicht am 20.08.2012 um 17:14 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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Autor:

Martina Sulner
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Die Besucherquote liegt etwas unter 60 000, die bei „Made in Germany One“ im Jahr 2007 erreicht wurde. Doch die Leiter der drei beteiligten Häuser und Hannovers Kulturdezernentin Marlis Drevermann sind voll des Lobes über die zweite Ausgabe des Projekts. Laut Joachim Werren, Generalsekretär der fördernden Stiftung Niedersachsen, wurden „die Erwartungen voll erfüllt“.

Kunstvereins-Chef René Zechlin betont, dass Hannover durch die Ausstellung als überregionale und internationale Kulturstadt wahrgenommen wurde. Was die Ausstellungsmacher besonders freut: Rund ein Drittel der Kunstinteressierten ist jünger als 35 Jahre – und damit deutlich juveniler als das klassische Museumspublikum.

In der Stadt hatte man dennoch manchmal das Gefühl, dass der entscheidende Funke Euphorie für den Wiedergänger der 2007er Schau fehlte. Das allerdings sieht Silke Janßen, Sprecherin von „Made in Germany Zwei“, anders: Gerade bei Führungen und Künstlergesprächen habe sich gezeigt, wie interessiert und begeistert das Publikum größtenteils gewesen sei. Für Veit Görner, Direktor der Kestnergesellschaft, war „Made in Germany Zwei“ Anerkennung und „Mutmacher für immer neue junge Kunst aus deutschen Landen, alle fünf Jahre in Hannover“. Und er erklärt: „Ich freue mich auf 2017!“

Silke Janßen meint, dass die Stadt und die Ausstellungshäuser mit dem Pfund „Made in Germany“ weiter wuchern wollten und sollten. Allerdings müsse wohl erst der Nachfolger Ulrich Krempels feststehen. Der Direktor des Sprengel Museums geht, so Janßen, 2014 in den Ruhestand. In die Planungen für ein eventuelles Projekt „Made in Germany Drei“ solle Krempels Nachfolger einbezogen werden. Die Kandidatensuche laufe.



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