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Klaviervirtuose Alexey Lebedev spielt am 1. Juli im Bad Pyrmonter Konzerthaus

„Von Waldstein zu Chopin – fast pur!“

BAD PYRMONT. Die Etüden von Chopin sind ein musikalischer Leckerbissen. Chopin gelang es, die Etüde aus ihrem Schattendasein als technisches Übungsstück zu befreien und ihr ein Konzertpodium zu bieten. Diese einzigartigen musikalischen Charakterstücke von Chopin sowie Beethovens beeindruckende Waldstein-Sonate präsentiert am Samstag, 1. Juli, der weltweit vielfach ausgezeichnete Virtuose Alexey Lebedev im Konzerthaus Bad Pyrmont. Beginn ist um 17 Uhr.

veröffentlicht am 22.06.2017 um 14:44 Uhr

Alexey Lebedev spielt im Rahmen der Reihe „Weltklassik am Klavier“. Foto: alexeylebedev.com
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Alexey Lebedev ist ein Pianist mit Charisma und atemberaubenden Interpretationen. In Europa, Asien, Nordamerika und Russland fasziniert Lebedev mit seinem ausdrucksvollen Spiel das Publikum und die Fachpresse. Ausgezeichnet mit Top-Preisen bei renommierten Wettbewerben – unter anderem beim Busoni-Wettbewerb (Bozen), Maria Canals-Wettbewerb (Barcelona), G. B. Viotti-Wettbewerb (Vercelli) und beim Jose Iturbi-Wettbewerb (Valencia) – gehört Lebedev zur Elite der jungen Generation am Klavier. Er wurde 1980 in St. Petersburg geboren und studierte am St. Petersburger Rimsky-Korsakov-Staatskonservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt Lebedev von Mi-Kyung Kim, Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher und Xu Zhong. Beim Busoni Musik Festival 2010 erarbeitete er mit seinem großen Vorbild Alfred Brendel Werke von Haydn, Beethoven und Busoni. Zum Programm: Die Klaviersonate op. 53 „Waldstein“ ist eine dreisätzige Sonate von Ludwig van Beethoven. Gewidmet ist sie dem Freund und Förderer Graf Waldstein. Streng in der Sonatensatzform, kristallklar in Ton und Struktur. Mehr als alle anderen Beethoven-Sonaten trägt die Waldstein-Sonate Züge eines Klavierkonzertes ohne Orchester. Das Rondo a la Mazur op. 5 wurde vom polnischem Komponisten Frederic Chopin (als 16-Jährger) geschrieben.

Es ist ein Bravourstück, ein sehr virtuoses und temperamentvolles Werk. Robert Schumann nannte es „schön, begeisternd und voller Gnade.“ Die 12 Etüden op. 25 von Chopin wurden zwischen 1833 und 1837 komponiert und sind Franz Liszt gewidmet. Als „Magna Charta des Klavierspiels“(Karl Schumann) sind sie von zeitloser Schönheit und großem pianistischem Reiz.


Eintrittskarten gibt es zum Preis von 20 Euro, Studenten zahlen 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt. Reservierungen unter 0211/9365090 oder per E-Mail an info@weltklassik.de.red



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