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Im Science-Fiction-Film „Riddick“ zeigt Actionheld Vin Diesel, dass der Mensch das bessere Tier ist

Von der Leine gelassen

Riddick ist so etwas wie Moby Dick und King Kong in einem – eingezwängt im Körper von Schauspieler Vin Diesel. Er wird gejagt, beschossen, betäubt, soll gefangen werden und ist kaum klein zu kriegen. Der Unterschied zu dem Wal oder Riesenaffen: Riddick sieht aus wie ein Mensch. Das Tier schlummert unter seiner Haut. Regisseur David Twohy nimmt sich im dritten Kinofilm der Science-Fiction-Saga „Riddick“ Zeit, zu zeigen, was passiert, wenn der ebenso kräftige wie wortkarge Antiheld seinen animalischen Instinkten freien Lauf lässt.

veröffentlicht am 18.09.2013 um 15:37 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 02:41 Uhr

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Autor:

Jonas-Erik Schmidt
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Das Stichwort lautet: Reduktion. Der Filmtitel besteht aus einem einzigen Wort, viel mehr Zeilen kommen in den Dialogen auch nicht hinzu. Sogar die Ausgangslage ist einfach: Riddick erwacht auf einem unwirtlichen Planeten, hat demolierte Knochen und Weltall-Viecher gegen sich. Schnell erfährt der Zuschauer die Vorgeschichte. Riddick hatte einen Hofstaat unter sich und viele nackte Frauen im Bett. Das wird ihm aber alles fad. Als er weg will, wird er hintergangen und vermeintlich tot zurückgelassen. Dass er einen Beinbruch selbst richten und nebenbei meterhohe Skorpion-Wesen meucheln kann, schien seinem Gegner wohl ausgeschlossen.

Um den fremden Planeten zu verlassen, sendet Riddick ein Signal ins All. Er weiß, dass Kopfgeldjäger landen werden – Riddick hat eine Vergangenheit als Schwerverbrecher. Der Rest ist: Er gegen alle. Das Tier wird von der Leine gelassen.

Der Film sieht aufwendig aus, hat aber einen simplen Plot. Was im Grunde wohltuend ist – von Bedeutung überladene Filme ähnlicher Kategorie wie „After Earth“ mit Will Smith gibt es schließlich zur Genüge. Nur: Zwei Stunden, vor allem getragen vom überschaubaren Mienenspiel Diesels, sind eine recht lange Zeit. Ein Schicksal wie King Kong erleidet Riddick übrigens nicht. Der Riesenaffe lag nach einem Sturz vom Empire State Building tot in New York. Selbst das wäre für Riddick wohl nur ein Sturz unter vielen gewesen.

„Riddick – Überleben ist seine Rache“ ist im Maxx-Kino Hameln ab heute täglich um 18 und 20.15 Uhr zu sehen, am Freitag und Samstag auch um 22.30 Uhr.



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