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Von A wie „Alexandra“ bis Z wie „Zuhause“: So wird die neue Spielzeit am Theater Hameln

123 Termine stehen auf dem Spielplan des Theaters Hameln für 2012/2013: Schauspiel, Konzerte, Musiktheater, Tanztheater, Kinder- oder Jugendproduktionen. Theaterdirektorin Dorothee Starke und Dramaturgin Katja Dittmann haben die neue Spielzeit am Montag  Abend Hunderten Abonnenten vorgestellt. Wie die Saison wird? Julia Marre fasst das Wichtigste von A bis Z zusammen.

veröffentlicht am 04.06.2012 um 18:32 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

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Von Julia Marre

Hameln. 123 Termine stehen auf dem Spielplan des Theaters Hameln für 2012/2013: Schauspiel, Konzerte, Musiktheater, Tanztheater, Kinder- oder Jugendproduktionen. Theaterdirektorin Dorothee Starke und Dramaturgin Katja Dittmann haben die neue Spielzeit gestern Abend Hunderten Abonnenten vorgestellt. Wie die Saison wird? Das Wichtigste von A bis Z.

Ausstellung: Mit Fotos in die Stadt – „wir möchten in Hameln das Theater sichtbar machen“, sagt Dorothee Starke.

Besucher: Die laufende Spielzeit hat die 50 000er-Marke geknackt: So viele Besucher wurden bei den 150 Veranstaltungen gezählt. Als „erfolgreich und erfreulich“ bezeichnet die Theaterdirektorin die Saison.

Comedian Harmonists: Die Berlin Comedian Harmonists gestalten das Silvesterprogramm „Verrückte Zeiten“ – mit Evergreens und neuen Arrangements von Abba- und Nena-Songs. Die Pädagogian Harmonists sind mit ihrem Programm „Liebe ist ewig das Neue“ übrigens auch vertreten.

Die Päpstin: Für bis zu 42 Vorstellungen wird das Theater in der Sommerpause an die Musicalproduktion vermietet. Weil die Aufführungen bis 16. September geplant sind, beginnt die Spielzeit erst am 26. September.

Eintrittspreise: bleiben in der neuen Spielzeit auf dem bisherigen Niveau.

Festakt: Am 2. Januar 2013 feiert das Theater seinen 60. Geburtstag – 1953 wurde die Weserbergland-Festhalle als einer der ersten Theaterneubauten in der Nachkriegszeit eröffnet. Den Festakt gestaltet das Orchester des Landestheaters Detmold.

Gut gegen Nordwind: Gestern Abend nach der Revue machte sich Dorothee Starke auf den Weg nach Bremerhaven. Dort laufen die Proben ihrer ersten Hamelner Regie-Arbeit „Gut gegen Nordwind“ mit Heike Eulitz und Martin Kemner. Natürlich gibt’s auch Aufführungen in der neuen Spielzeit.

Hamelner Konzerte: Die TfN-Philharmonie aus Hildesheim, das Staatsorchester Braunschweig und die Nordwestdeutsche Philharmonie gestalten die sechs Hamelner Konzerte der Reihe „Dewezet Classics“. Davor gibt’s sechs fachkundige Konzerteinführungen mit Karla Langehein. Außerdem mit den Hildesheimern das Neujahrskonzert am 13. Januar. Für Jugendliche musiziert das Kammerorchester ProArtibus Stravinskys Bühnenwerk „Die Geschichte vom Soldaten“.

Instant Impro: diesmal nicht Silvester, sondern am 30. November auf der Bühne: das Improvisationsensemble.

Jubiläumsprogramm: Zum 60. Geburtstag des Theaters (siehe Festakt) gibt es Produktionen in der Stadt: „Projekt Heimat. Die Vögel“ vom Landestheater Castrop-Rauxel am 21. Februar im Münster, Nick Hornbys „Nipple Jesus“ im Kunstkreis am 3. Mai, „Gut gegen Nordwind“ und das Theaterprojekt „Was liegt hinter dem Berg?“ (siehe Rattenfänger-Sage) von Theaterautor Erpho Bell.

Kindertheater: Am 30. September beginnt die Spielzeit für die Kleinsten. Diesmal ist mit „Tür auf Tür zu“ eine Produktion für Kinder ab anderthalb Jahren zu sehen. Das Weihnachtsmärchen ist „Rumpelstilzchen“.
Landestheater Detmold: die Gastbühne mit der längsten Verbindung zu Hameln. Seit 130 Jahren stehen das Hamelner Gastspielhaus und das Landestheater in engem Kontakt (siehe Festakt).

Mein Kampf: Die Farce von George Tabori zeigt das Potsdamer Poetenpack am 30. Januar im Theater – zum Jahrestag der Machtergreifung der Nazis.

Nipple Jesus: Ein-Mann-Stück des britischen Schriftstellers Nick Hornby (siehe Jubiläumsprogramm).
Opern/Operetten: Oscar Straus’ „Walzertraum“, Johann Strauß’ „Zigeunerbaron“, Giuseppe Verdis „Macbeth“, Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“.

Promis: Dieter Hallervorden, Ilja Richter, Hannelore Hoger, Doris Kunstmann, Helen Schneider, Walter Sittler, Günter Lambrecht, Uwe Friedrichsen, Peter Striebeck, Peter Bause, Herman van Veen, Jasmin Wagner, Stephan Sulke. Sie alle stehen bald auf Hamelns Bühne.

Queen: das niederländische Vocal-Ensemble Rock 4 widmet sein Programm der Gruppe Queen – am 15. Mai. Auch andere A-cappella-Konzerte sind geplant.

Rattenfänger-Sage: „Was liegt hinter dem Berg?“, fragt Erpho Bell am 5. April (siehe Jubiläumsprogramm). Für sein Theaterprojekt begibt sich der Autor in die Jugendanstalt, eine Schule und fragt nach Zukunftsvisionen.

Schulpartnerschaft: Drei Partnerschulen hat das Theater – und dadurch mehr als 2000 Schülern einen Theaterbesuch, Workshops und Theaterkurse ermöglicht.

Tanztheatertage: umfassen vier Abendaufführungen im April 2013. Neben dem Staatsballett Hannover und dem Ballett Bielefeld gastieren die Schweizer Compagnie Drift und das US-Ensemble BodyVox im Theater.

Uns geht’s ja noch gold: Kempowski-Roman, den das Altonaer Theater am 25. Januar aufführt.

Van Veen, Herman: frischgekürter Münchhausen-Preisträger (siehe Promis). Gibt am 28. September ein Konzert.

Workshops: Ensembles wie Deichart oder Instant Impro bieten Theaterworkshops an. In den Ferien, im Klassenraum oder im Theater gestaltet auch die Theaterpädagogik diverse Kurse.

You can speak english? Dann ist Shakespeares „Macbeth“ mit der American Drama Group aus München am 11. Februar ein Pflichttermin. Die Tragödie wird in englischer Sprache aufgeführt.

Zukunftssicher: „Wir haben es geschafft, das Theater zukunftssicher zu machen“, ist Dorothee Starke überzeugt – mehr jüngere Besucher würden das Theaterangebot inzwischen annehmen.



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