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Kunstausstellung im Klostergarten Marienau

Vom verwilderten Ärgernis zum idyllischen Geheimtipp

MARIENAU. Bis vor 17 Jahren war er ein verkümmertes Pflänzchen – verwildert und unansehnlich. Ein Ärgernis der Dorfgemeinschaft. Dann aber wurde er aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Nicht von dem märchenhaften Prinzen, sondern von Uta Zehlius, einer mittlerweile verstorbenen Bürgerin aus Marienau. Als Vorzeigeobjekt der Dorfgemeinschaft zieht der Klostergarten in Marienau zwar viele Besucher an, ist aber immer noch ein Geheimtipp.

veröffentlicht am 13.08.2017 um 19:13 Uhr

Jörg Lange, Heide Friedrich und Käthe Thielke (v. li.) betrachten eine Mosaik-Arbeit von Tanja Flügel (2. v. li.). Foto: sto
Stolte Christiane

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Christiane Stolte Reporterin
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Um den kleinen Garten Eden an der St.-Marienkapelle noch bekannter zu machen, wurde am gestrigen Sonntag eine Kunstausstellung zwischen Kräutern, Hortensien, Rosen und Apfelbäumchen präsentiert.

Fazit: Viele Besucher, wunderschöne Arbeiten der insgesamt sieben Künstler und ein buntes Rahmenprogramm. Prädikat „großartig“. „Wir waren schon immer stolz auf unseren Klostergarten, aber nach dem heutigen Erfolg sind wir es noch viel mehr“, betonte Käthe Thielke, die Initiatorin der Kunstausstellung. Mit Unterstützung ihres Mannes, der Dorfgemeinschaft Marienau und dem Verein für Kultur und Kinder „KuKi“ war die Idee in die Tat umgesetzt worden. Zu sehen waren Bilder, Gartenkunst, Skulpturen, Plastiken, Holzarbeiten, Porträts und Karikaturen von den Künstlern Burkhard Bösterling, Tanja Flügel, Heide Friedrich, Anna Hammer, Jörg Lange, Käthe Thielke und Ditmar Wrede.

Literarisches aus dem Klosterleben anno dazumal wurde in der Kapelle vorgetragen, in der außerdem eine kernige Kanzelrede von Horst Hirschler, dem Landesbischof im Ruhestand der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, zu hören war.

Mit der Ausstellung sollte der Klostergarten zwar mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, sie war aber auch gleichzeitig eine Hommage an Uta Zehlius. Ihr zu Ehren wurde während der Ausstellung ein Gedenkstein enthüllt.

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