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Vom Suchen und Finden der Identität - beim Jungen Schauspiel

Von Julia Marre

Hannover. Karriere, Kinder, Liebe, Triebe, offene Beziehungen, geschlossene Systeme, Macht, Medien, Politik und Pop, Sex, Ex und Hopp – ja, um all das geht’s in Kristo Šagors Stück „Alle kriegen dick und werden Kinder“, das er für das Junge Schauspiel Hannover schrieb und im Ballhofeins selbst inszenierte. Doch so komödiantisch, wie der Titel vermuten lässt, ist es gar nicht, das Schauspiel. Das Stück des aus Stadtoldendorf stammenden Autors und Regisseurs ist ein sehr kluges. Hintergründig, ohne dabei je angestrengt zu wirken. Aufklärend, ohne sich anzumaßen, eine Wertung abzugeben. Allgemeingültig, ohne die Jugendlichkeit der Charaktere zu vergessen.

veröffentlicht am 26.10.2009 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:21 Uhr

Alle kriegen dick
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Kein Wunder also, dass das Schauspiel über die verworrene Identitätssuche junger Menschen in seiner Uraufführung nun blendend ankam. Zumal es trotz Überlänge von knapp zweieinhalb Stunden so kurzweilig und packend inszeniert ist, dass der Zuschauer bereitwillig durch die nicht immer vorhersehbare Handlung jettet.

 

- Die weiteren Termine des Jungen Schauspiels im Ballhofeins, Ballhofstraße 5 in Hannover: 31. Oktober, 1., 10., 12. und 22. November, je um 19.30 Uhr.

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